jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Haben sie überhaupt eine Seele? Oder sterben sie tausend kleine Tode wenn ich die Seiten umschlage? Manchmal frage ich mich wie ich wohl reagieren würde wenn ich einem von ihnen auf der Straße begegnete. Vertrauensvolle Vaterfiguren treusorgende Hausfrauen...
Bitte nicht die Rolle als Schildkrötenmutter dieser Art, die ihre Eier im Sand des Strandes vergräbt, und wenn dann die vielen kleinen vielleicht einmal Schildkröten geschlüpft sind, rennen sie mit aller noch nicht vorhandenen Kraft dem sicheren Meer...
Sicher trägt der Mensch die Liebe mit der Wiege schon im Herzen doch können Gelegenheit und Diebe das hellste Licht selbst schwärzen Zu viele der Herzen hoffen heut´ still sie lernten es schon bei den Eltern das nicht einer sie auch wirklich will zwischen...
(8) manchmal möchte ich mein Leben ablegen wie ein unbequem gewordenes Kleid ich höre dich dasselbe sagen und schweige vor dem Kochwaschgang malen uns aus unsere Kleider liefen ein dann brauchten wir neue aus dem Trockner kommen sie warm und weich Tage...
Ich strich´ dir gern Erinnrungscreme auf deine offnen Wunden Ich mixte sie aus angenehm und wohl geratnen Stunden. Du hattest einen Augenblick mich ganz und gar besessen, als ich dich bis aufs kleinste Stück roh schlingend aufgefressen. Noch schwingt...
http://www.youtube.com/watch?v=lpipcap1R40&w=560&h=315 Ich hatte einmal einen Traum ein fremder Mann, ein fremder Raum Verheißung lockte durch die Türen ließ ins Ungewiss´ mich gerne führen wer der Mensch auch immer war es stellte sich nicht wirklich...
Ich glaub, ich wär gerne gestorben, säh im Sterben ich Sinn und Verstand. So oft wurd ich teuflisch umworben, komm leg an dich selber die Hand. Es sind immer Reste geblieben mit der Hoffnung als Stele am Platz. Selbst dich wollt ich immer noch lieben,...
Warum zerfleischen & versklaven wir einander warum flechten wir Menschen in ein monetäres System wie Ketzer im Mittelalter auf's Rad warum entscheiden bunt bedruckte Papierbündel ob Menschen an der Zivilisation teilhaben oder nicht warum hetzen Lügenbolde...
Tausendmal hatten welche gesagt jetzt geht die welt unter tausendmal bestand die welt weiter die sie so schlecht und doch verstanden wer wollte ihnen verübeln dass sie beim tausenderstenmal sich nur achselzuckend der vergangenen male erinnerten? Sie traf...
Ich hörte munkeln, du möchtest schunkeln bei einem Lied. Du willst das Küssen auch nicht vermissen, das ich doch mied. Dir wird das Leben zig Männer geben warum nicht mich. Würd niemals glücklich, hätt ich nicht ganz dich, spür schon den Stich. Möcht...
Wie oft muss ich ihn noch grinsen sehen in diesem Albtraum wenn wieder einer von uns hinfort getragen von diesem traurigen Leben nachdem er sich mit dem Zeitgeist betrogen zur Ruhe gebettet in den ewigen Frieden eines scheinbar gemachten Nestes Wie oft...
Wie einfach ists, die Welt zu wandeln, man muss nur schnell das Rechte tun, das Zauberwort, es lautet Handeln und nicht, auf fauler Haut zu ruhn. Der eine schreibt wie wild Gedichte der andre ruft das Volk nach vorn mit einem Wort: Kommt, macht Geschichte,...
Einst vor uns´rer Zeit schon angeschoben so nahmen die Dinge hier Ihren Lauf doch ist als Bremse uns dies Netz gewoben bis kurz vor´m Einschlag geht´s bergauf Wird die Fahrbahn sich dann abwärts neigen ist ein Ende plötzlich abzusehen wenn wir dann erst...
Du zupfst an mir gar zartiglich, reißt mir die Blätter ab, denkst nackt wär ich dir wahrheitlich ergeben bis ins Grab. Du fügst mir zweifelnd zu Gewalt und hoffst, ich macht´ dich rund. Ich weiß nicht, werd ich mit dir alt, weiß nur, bin hier zur Stund....
Wild tobt der Sturm weiß schäumend jagen Wellenberge heran. Gierig lecken sie den Strand sauber gefräßig reißen sie am Dünensaum. Gellend schreien Möwen stürzen sich hinein ins Sturmgebrüll. Weißflockig spritzt Gischt empor und der Mond der bleiche Segler...
Das brutzelnde Fleisch am Kebapgrill die Smartphones gezückt wie Gewehrläufe im Schützengraben simst man sich während der Pizzaofen vor Weißglut glüht. Das Befindlichkeitsgeplapper im Biergarten Vatertagsfreuden mit Montagskater danach die feinen Herren...
In einem schicken Puppenhaus putzt sich ein Mädelchen heraus wie die Prinzessin Lillifee und seine Mama auch, herrje! Derweil der Papa konzentriert in seinen neuen Laptop stiert. Der Highscore beim Computerspiel ist Papas höchstes Lebensziel. Dann radeln...
manchmal zupfst du ein paar Erinnerungen aus deinem Nähkästchen lange Schnüre von kräftigem Braun ganze Bündel gelber Fasern manche sanft schimmernd andere grell leuchtend grüne Fädchen kurz und glänzend einige an ihrem Ende blass und zerrissen breite...
und wieder verging ein pettingtag sie erwartete von ihm erfüllung er versprach liebe im ewigkeitsmodus sie pflegte ihre hoffnung guter hoffnung zu werden er fand sich nicht in ihr in ihren blogs steht viel über die tage an denen wieder nichts geschah...
Kein freier Gedanke den du mir nicht schon ausformuliert hättest kein Tag vergeht nicht ein einziger in meiner Vorkammer zur Hölle ohne dass du die gute Hausfrau spieltest mir die Einkaufsliste simst und wenn ich heimkehre so liegen die Müllsäcke vor...
Die Fassade empor, in Richtung des Daches in meinem Traum ist es ein flaches das vertrauteste Haus, im weitesten Raum doch, von oben dann, sehe ich kaum All die, die unten sich versammelt haben auch all die, die mir mein Leben erst gaben noch so vertraut,...
hab nichts mehr zu geben die Speicher sind leer die Zeiger erzittern im roten Bereich ich weiß ja, das Leben ist nicht immer fair es spielt dir seit Jahren manch boshaften Streich dann fehlt dir alleine zum Kämpfen der Schneid und ich zeig' voll Zuversicht...
Der Scheich schmeißt in seine Meere Milliarden doch gehen Hungernde noch mit ihm baden für ein kleines Häppchen und ein Schlückchen von der Hoffnung, ein kleines Stückchen So sieht man sie dort schließlich versinken die Scheiche mit den Scheinen winken...
weinen lachen beides zusammen möcht ich kann ich nicht der häuptling der Cree mahnte geld könne man nicht essen und doch ist der hunger so groß nach geld das ohne arbeit und natur sich vermehre wie hemmungslose ratten und sie fühlen sich so voll vernunft...
Wär ich alt und Ruhm betrommelt, hätt noch Hitler gut gedient, wär Gedicht, was mir so ommelt, und der Wahrheit Feld vermint. Nein, es gälten keine Regeln, die ich selber nicht gemacht. Ich würd auf den Fakten segeln, wie ich es mir so gedacht. Uff! Da...