jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Irgendwie beneidete ich ihn den kleinen Chinesen der mir wirre Worte zuflüsterte da sitz ich mühsam am Photoshop um die Farbsättigung hochzudrehen und der klinkt sich ne Pille und sieht die Farben intensiver als ich es je könnte. Hoch die Humpen es wird...
Ich destilliere Zucker aus der Cola. Was den Boden des Behälters bedeckt, sieht so übel aus, dass das Bier, dass ich einschütten will, nicht aus dem Flaschenhals kommt. In der Coca ist längst nicht mehr drin, weshalb das Zeug genannt wurde, wie es immer...
In dieser einen Nacht am Chiemsee viel vor langer Zeit wie Pulverschnee nach einem Knall ein Ascheregen um grünend Boden zu belegen Er sickerte dann wie Dünger tief ein und ließ die Erde dort fruchtbar sein so konnten diese Wurzeln schlagen die erst mit...
ungerecht, ungerecht, ungerecht. steter tropfen höhlt den stein. der stein weiß das gestern nicht und heute und morgen und übermorgen und am tag darauf. ungerächt, ungerächt, ungerächt. am stein wetzt sich die klinge scharf am stein wird sie schartig...
Bewegungslos wie eh und je, von Hals bis Hüfte nackt, verharrt sie still im Atelier, ein wohlgestalter Akt. Der Künstler weiß, er ist brillant. Ihm reicht ein kurzer Blick. Mit schnellem Strich skizziert die Hand den Umriss … welch Geschick. Ein Tupfer...
Die Woche hat begonnen, das Glück ist mir zerronnen, allein ein Kater blieb zurück. Die Mahnung von der Steuer samt deinem Bild im Feuer von dir und mir ein großes Stück. Ich bin so melancholisch, mir ist auch gar nicht wohlisch die Zeit mit dir war wunderbar....
Mutter Erde hat Schnupfen. Irgendwann in ihrer fünften Lebensmilliarde begann der Niesreiz Ein paar Millionstel ihrer Lebenszeit hält er an. Aus den Nasenlöchern strömen zähflüssige Massen alles beherrschenden Geldes. Wenn sie geniest haben wird, vielleicht...
Es scheint allzu lange noch nicht her, in NRW da fanden sie´s, gemeinsam noch, ganz ok so beschloss man doch noch einvernehmlich „Diätenerhöhung? Ja, klar! Die nehm´ ich!“ Ja, die gleichen Leute, die befinden nun sie könnten´s gemeinsam nicht mehr tun...
Wenn der Blauschatten gehorsam dem harten Regime eines Klingenrasierers weicht auf den Wangen und unter den Augen der Abdeckstift die müden Ringe überdeckt und Minz & Eukalyptus die Spuren der letzten Party überdecken schnürst du die Krawatte eng wie...
1 Auf eine Leinwand, fünf Meter lang, drei Meter hoch, am Boden hingestreckt, als sei sie ein Teppich, schüttete der Künstler aus der Metropole Näpfe zähflüssiger Farben so nebeneinander, dass sie kein unschuldiges Weiß zurückließen, aber sich wenig miteinander...
bruder ich frage dich wer ist wir du siehst uns an der erdrückenden tafel prassen ich sehe mich an der Tafel almosen würgen nie hat man mich schlingen sehen höchstens in angst den sahnerest auf unabgewaschenem teller könnte ein anderer mir weglecken wo...
Manches kann man nicht, mitnichten, ohne Sinnverlust bedichten. Ja ein Reim, der möchte schlichten Ecken, die im harten Krieg, glättet er zum Friedenssieg. Ist die Linksfraktion zu brav, grad wie das verlorne Schaf glaubt er, ohne jede Straf, es sei schön,...
ein ganzes hat seiten eine linke und eine rechte eine obere und eine untere sogar eine linke obere und eine rechte untere ein ganzes hat ein gemeinsames wofür alle stehen manche sagen kapitalismus manche sagen gesellschaft manche sagen system ein mensch...
Ich destilliere Zucker aus der Cola. Was den Boden des Behälters bedeckt, sieht so übel aus, dass das Bier, dass ich einschütten will, nicht aus dem Flaschenhals kommt. In der Coca ist längst nicht mehr drin, weshalb das Zeug genannt wurde, wie es immer...
Wie tief kannst du gehen wenn die Oberfläche dicker ist als die Haut eines Elefanten? Schäle sie wie eine Apfelsine und vernasche sie wild schmatzend wie eine nasse Pussy vor allem aber sei schnell bevor die Würmer kommen und sich die Reste einverleiben....
sie war wie gold in meinem munde in jener einsamen morgenstunde komm in den tag hab ich gedacht in jener von geistern verlassenen nacht im bett neben mir da hat sie gelegen ihr flüstern komm nimm mich kam zart mir entgegen weil ich jemanden brauchte einfach...
"Und wieder einmal muss Amerika sich wundern wie konnte es nur kommen zu einem solchen Blutbad?" Als Antwort auf die Frage warum hört man sie sagen hierbei handele es sich um eine Art inländischen Terrors hört man es schallen ein Echo auf ihre eigene...
Zum Glück sind wir Menschen die immer besser zu helfen wissen dank unserer Wissenschaft Wie dieser Frau, die vom einen auf den anderen Tag plötzlich nicht mehr sie selbst war unerklärlicherweise begann sie zweifelnd zu zerbrechen vor aller Augen bis sie...
Schreib mir einmal ein Gedicht, das von den Reimen lebt, das, wenn es bitter schmeckt, nicht vor Süße auch klebt, Überraschungen birgt, nichts was erschreckt, Freude und Neugier erweckt. Laß uns im Himmelblau die Sonne scheinen, oder beide im Mondlicht...
fasziniert betrachte ich den bunten Haufen jener Fäden die du mir aus deinem Nähkästchen geschenkt nehme mal diesen mal jenen zur Hand aber egal wie ich sie miteinander verknüpfe keines der Muster wird dir gerecht ich wünschte du hättest eine Anleitung...
Ich lieg im Gras, genieß das Flair und denke an nichts Schlecht's, da fällt grad wie von ungefähr mein Blick nach links … nein, rechts. Durch sommergrüne Halme blitzt ein Gänseblümchenkind. Mir ist, als blinzle es verschmitzt und flüstere: Geschwind,...
Es steckt ein Nagel tief im Kopf, Er macht so wetterfühlig. Du bist der Herr in diesem Haus und das Geschirr das spül ich. Mein Herz das pumpt kein blaues Blut die Finger zähln nicht Knete. Ich hab ne Hacke ... in der Hand grad für die Rosenbeete. Du...
Die die Arbeitslosigkeit fürchten wie das Ende ihrer Existenz vor dem Amt jeden Hautlappen bloßzustellen bloß für ein paar Kröten. Sie fallen duchs Raster und meine Hände sind leer. Die die Flachmänner kippen um ihre Existenz mit Wärme zu füllen wenn...
Mir selbst begegnen als Kind, das Kanarienvögel dressiert, dass sie auf meinem Kopf landen, als wären sie Adler oder Geier und die Haare wären zu zerfetzendes Aas. Mit dem Zeigefinger den Schnabel reizen, damit der Sänger kampflustig wird und wenn die...
Ein Schmetterling, nun mehr Nachtfalter, verpuppte sich und kam ins Alter der Raupen, die gesellig leben, hungrig in Prozessionen streben zum Blatt der Eiche. Dieses nagen, mit Nesselgift den Gegner plagen. In Nestern alte Larvenhäute vom Puppen dieser...