jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Oh, wie ich auflebe, wenn du zustichst. So viel Blut ist in mir, so wenig davon reicht dir zum Glück. Mücken sind anders. In surrenden Schwärmen saugten sie mich aus, wenn ich mich nicht schützte, wenn sie nicht riechen, wie unbekömmlich mein Blut ihnen...
Post lesen.Als "Frühlingsgedicht" kann man die melancholischen Töne von Hanna Fleiss wohl nicht gerade bezeichnen:" Fassaden und Maskeraden ". Zum Glück kann man aus langer Sicht darauf antworten: "Es kann nicht ewig Winter bleiben ..." Mit " Wir sind.... " setzen...
Post lesenDer schwache Mensch, sobald es ihn wo zwickt, beklagt sein trauriges Geschick mit Lust. Er zetert, barmt und weiß doch ganz geschickt sein Elend zu vermarkten und den Frust. Der arme Kerl trägt schwer an seinem Leid. Die Mitwelt stöhnt, bedauert ihn gar...
Post lesenDer Mensch ist nie zufrieden. Er muss meckern. Da kriegt er nun die schönste Welt serviert - er will sie nicht, er kann sie nur bekleckern. Ob Mann, ob Frau - man weiß, wohin das führt. Der platzt vor Neid. Der will uns alles rauben, was wir uns aufgebaut...
Post lesenDie Wahrnehmung verzerrt, alle Wege versperrt, unruhig und müde, eingeengt und prüde, Blockade und Tränen, sich im Alptraum wähnen, kein Denken, nur Leere. Vergangenheit kehre Dich um-Teufelskreis gib mir Hoffnung ganz leis`! Unendlicher Schmerz, welch...
Post lesen.Die Früchte, um die es im Testgedicht "Guten Appetit" geht, haben wenig mit der Natur im engeren Sinne zu tun. Als Beitrag zu "Voran zur Natur" könnte dafür der folgende Spruch gelten: Umweltschutz geht alle an vor allem alle andern. Kommt, baut nen...
Post lesenMeine Arbeit mache ich seit Jahren gerne. Nur im Traum da reise ich in weite Ferne. Erst in der Ferne, ob im Raum, ob in der Zeit, macht sich Glücksgefühl und Ruhe in mir breit. Meinem Chef dem haut´ ich gern eins in die Fresse, denn der sieht nicht eine...
Post lesenMeine Arbeit mache ich seit Jahren gerne. Nur im Traum da reise ich in weite Ferne. Erst in der Ferne, ob im Raum, ob in der Zeit, macht sich Glücksgefühl und Ruhe in mir breit. Meinem Chef dem haut´ ich gern eins in die Fresse, denn der sieht nicht eine...
Post lesenIn eine Grube fielen einst drei Hasen. Der eine weiß wie Schnee, der zweite grau wie die Erde, der dritte aber braun wie die Borke der Bäume. Wie gern hätten sie zur Flucht geblasen. Wärn geschwommen wie kein Hase im See, wärn geritten auf dem Rücken...
Post lesenStell dir vor, es käm der Tag, da hätte das Gute gesiegt! Kein Gedicht klagte mehr über Ungerechtigkeit und Armut. Kein Lied rief mehr zum Kampf gegen Krieg, für den Frieden. Alle Lyrik lobte die Liebe. Wie langweilig! Ihr Dichter! Rettet den Kapitalismus!...
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