jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Alle Granatapfelbäume seien gefällt worden pries der Bärtige seine Weine an Nie wieder Früchte mit Schalen und Kernen Immer nur gekelterte Süße Wer fragte galt als nicht trinkfest Das neue Wasser schmeckte nach dem Aroma der ersten Frucht ohne die bekannte...
Post lesenEs war einmal so wie jedes Märchen beginnt da fand eine Frau einen Stand und rief ich schenke euch meine Früchte wenige kamen denn sie kannten alle Maschen und dass eines geschenkt war wenn ein anderes gekauft worden wäre. Mit Runzeln aber erkannten sie...
Post lesenDa steht sie die da Früchte heim bringen soll und Gebackenes und was Magen und Haut so brauchen Warum soll sie nicht das wählen das mit dem niedrigsten Preis den Beutel füllt? Das Gehirn ist ein Magen der sich gut gestopft voll fühlt
Post lesenIn den Stiegen liegen blank geputze Äpfel der nie mehr Erkenntnis für fast schon geschenkt und drei Kilo gibt es sogar zum Preis von zweien. Die Früchte des verbotenen Baumes sind voll Flecken manche noch grün manche sauer manche schon faul Wie soll man...
Post lesenVerstand ist wie Handarbeit. Immer wieder musst du mit eigener Mühe dem vagen Gedanken Form geben mit dem Meißel des Denkens. Im Laden nebenan gibt es Gedachtes als Kunsthandwerk im Dutzend billig zum alltäglichen Gebrauch. In den Vorgärten der Nachbarn...
Post lesenAuf den Basaren der Gedanken treten die Lügen mit Dumpingpreisen auf bezahlt mit den Standgebühren der anderen Anbieter kassiert von den Bütteln der Macht die die Lügen brauchen für die Nippesschränke derer die sie an die Stelle eigener Gedanken stellen...
Post lesenIch ging zu nem Geburtstagsfeste, dort waren eine Menge Gäste. Unser Freund Thomas wurde dreißig, das feierten wir froh und fleißig. Die Korken knallten, Gläser klangen, die Gäste tanzten, spielten, sangen, auch ich las ein paar Verslein vor, Musik drang...
Post lesenAch, ich bin des Kämpfens müde, sah nur Elend auf der Welt. Doch wie sehr ich mich auch mühte, immer noch regiert das Geld. Immer weiter geht das Schlachten, bis zum Himmel spritzt das Blut. Gut, was Weise einst erdachten, doch der Mensch, er ist nicht...
Post lesenAn Petra Namyslo s " Kein Schwein " habe ich eigentlich nur eines auszusetzen: Die ganze Zeit plagt mich ein Ohrwurm und erlaubt mir nicht, das Gedicht zu genießen ... Aber vielleicht liegt das nur daran, dass ich im Sinn von Hanna Fleiss nur " Das unzufriedene...
Post lesenAm Beginn dachte ich, na, Petra Namyslo , " Anno Dutt " ist ja hübsch feministisch, aber die hast schon besser gereimt. Dann aber folgte ein für (fast) alles entschädigender fulminanter Schluss ... Aber ich sollte vorsichtig sein mit meiner Meinung, denn...
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