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Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste

jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Slov ant Gali: Individuum 1

(nach Erich Fried) Denke! Befreie deinen Kommunismus von dem, was dich stört! Du bist menschlich, Mensch. Was ist der, der weiter deinen Kommunismus nicht mag?

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Gedichte des Tages Nr. 1942

Als erstes begleiten wir Thomas Reich ins " Bergwerk " seines Ichs ... oder ist es etwas Anderes? Tja ... " Widersinn oder Wider-Sinn ... oder wieder Sinn? ". Brecht hätte es natürlich besser gemacht ...

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Slov ant Gali: Verbrannt

Leben hinterlässt Spuren. Manche lösen sich auf in ungreifbare Endlichkeiten. Manche erzählen Geschichten die unter Druck zu Kohle gepresst. Noch nah der Welt von Öl und Torf Braunkohle, ferner schon Steinkohle, edler dann Anthrazit und ganz selten verwandelt...

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Slov ant Gali: verpatzt

Für Augenblicke war ein Spalt in bessere Zeiten offen. Ungläubig stehen wir wieder in gestrigen Wänden und besprühen sie hilflos mit Graffiti. Unerbittlich tickt die Uhr.

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Gedichte des Tages Nr. 1941

Manche Gedichte sind einfach, kalr, ihre Aussage ist einfach, klar ... und sie sind wie ein kurzes Mmmm. Hanna Fleiss ´ " Ach ja, der Frühling " gehört wohl zu dieser Gruppe. Ob aber auch " Ich LAMA traf O BAMA " dazu gerechnet werden dard, kann bezweifelt...

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Slov ant Gali: Gemeinschaft der Glückssüchtigen

sollte einmal endlich in frieden die einsicht grünen was uns menschen wirklich nutzt wird niemand mehr tauschwertig als zu leicht befunden jeder keim bringt jemandem die richtige frucht nutze dich wird man sagen dreh dich im licht rundum erblühe und ernte...

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Petra Namyslo: Andere Zeiten

Wenn ich so durch mein Viertel geh, dann tun mir meine Augen weh. Ich laufe kreuz und laufe quer und ich erkenne es nicht mehr. Der Hip-Hop-Laden ist jetzt zu, die Herbstlaub’ hat bald ihre Ruh. Kein Bettler singt mehr voller Hohn ein Spottlied zum Akkordeon....

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Petra Namyslo: Masse Mensch

Schon als zarter Knabe hold hab ich eines nur gewollt: Reichster Mann auf Erden sein! Ließ mich aufs Gewinnspiel ein um das viele schöne Geld auf der großen weiten Welt. Idealer Lebenszweck: Borstenvieh und Schweinespeck, Münzen, Noten, Wertpapier, zum...

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Hanna Fleiss: Der Afrikaner

Aber wer würde mich wollen, mich, den Fremden, den Unbehausten, dem der Sand noch aus den Hosenbeinen rinnt? Ich bin das Dunkle, das Ungelittene, das von weither, aus der anderen Welt. Das Abzuweisende, das Auszuweisende, der Vogel ohne Nest. Ihre Mauern...

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Gedichte des Tages Nr. 1940

Tja, das mit den "zwischenmenschlichen Beziehungen" ist auch so eine Sache. Der eine sagt vielleicht ""Ich lieb dich immer noch", der andere wie Thomas Reich sieht sich als " Mürbteig " in des Anderen Hand ... und es kann sein, beide meinen dasselbe ......

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