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Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste

jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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Gedichte des Tages Nr. 1891

Kein Zweifel: Der lyrische Blick dieser "Gedichte des Tages" ist auf Italien gerichtet. Roger Suffo blickt zurück auf das hinter uns liegende Meisterstück des italienischen Wahlvolks und nennt das Wahltheater, das die Italiener vielleicht schon mehr durchschauen...

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Ricardo Riedlinger: Loslassen...

Ich ließ Dich los, der Bitte folgend, die einzigartig - wahrhaft mir schien; Dich fallen zu lassen in Dein eigenes Lügenmeer- in Tiefe und Größe gleich einem Ozean. Und sah Dich in Tiefen eintauchen, die vormals nur andere für Dich, durch Dich als letzten...

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Ricardo Riedlinger: Orangenscheibentanz

Kaum hörbar säuselt der Player Musik. Orangenscheiben tänzeln dazu in Gläsern mit sprudelndem Sekt. Deine Augen glänzen im Kerzenschein. Ziehst mich an Dich, stößt mich zurück, hab´Dich schon fast ausgeleckt, dringe wieder in Dich ein. Endlos, scheint...

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Hanna Fleiss: Einem Neu-Berliner

Da hockst du nun im Bauche von Berlin, doch irgendwas, dir fehlt das Wort, tut weh. Berlin, sagt man, ist fast schon Medizin – man lebt gemütlich hier mit dem Klischee. Dich trieben die Geschäfte nach Berlin. Du bist perplex beim Angebot an Sauerstoff....

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Hanna Fleiss: Mauseloch

Schön wär es ja, denk ich für mich zuweilen, man könnte sich in seinen Bau verkriechen, dick eingemummt das Treiben sich beriechen - die Welt, so wie sie ist, hängt in den Seilen. Ich stell mir vor, das wäre doch sehr schön. Da oben schlägt man sich die...

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Sebastian Deya: Der Anfang vom Ende

Wohin Gedanken sich auch ranken am Ende enden endlich blank Gedanken wohin die Äste hier auch zeigen ihre Stämme weg von Sonne neigen Wohin die Blätter immer fliegen am Boden sieht man Staub nur liegen wohin sie auch die Pflanzen setzen mit Dornen sie...

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Slov ant Gali: Lemminge

Vielleicht ists schlimm, ein Herdentier zu sein. Ich häng mein Schicksal an die Füße eines andern. Ich fühl mich wohl, ich bin ja nie allein. Doch kopflos werd´ ich in den Abgrund wandern. Die Ahnung drückt mit wachsendem Gewicht. Um mich herum stehn...

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Gedichte des Tages Nr. 1890

Thomas Reich bereichert meinen Wort- und Gedankenschatz um den Begriff " Virtuelle Impotenz ". Immerhin - im Zeitalter des Internets "musste das ja mal so kommen" ,,, Heute sah es schon sehr frühlingshaft aus. Bald lässt sich kein Zusammenhang mit Umweltschmutz...

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Brunhild Hauschild: April, April

„ Wenn im Kalender ist erster April, schickt man den Narren, wohin man will.“ Aprilscherze machen, Bären aufbinden, lustiges Brauchtum aus Keltenzeit. Kurzzeitig Schadenfreude empfinden, nun ist der Frühling gar nicht mehr weit. Denkt man und hofft man...

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Ricardo Riedlinger: Bei Dir...

Bin bei Dir, wenn Du des Nachts im Schlaf Dich wähnst. Dein Laken liegt zerknittert zwischen Deinen Beinen, unter Deiner Brust und aus dem flachen toten Leinen formt sich nach und nach mein Körper- er läßt sich unter Dir begraben, nicht leblos und nicht...

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