jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Warum sollte ich nach Leben graben, wo der Mensch es nicht kapiert, was sie sich längst bewiesen haben, wo man anstatt lieber krepiert? Warum sollte ich hier Brücken bauen, wo die Natur sie niemals ersann, um über’s trockene Bett zu schauen, durch das...
Post lesenHallo, ich habe undendlich viele freie Stellen zu bieten und suche deshalb dringend Mitarbeiter! Gefragt sind bloß Durchhaltevermögen, Einfühlungsvermögen, Eigentständigkeit, Sinn für Humor, Selbstironie, Intelligenz, ein unerschütterlicher Glauben an...
Post lesenDie Straßen, sie sind grau und leer, gegangen ist das Kind. Vergangenheiten, tränenschwer zerstreu’n sie sich im Wind. Beflügelt durch das letzte Hemd sind lang sie alle fort, sie sind lieber in der Ferne fremd, doch nie ganz da. Bloß dort.
Post lesenIch sehe Menschen verschwinden, weil sie in tiefe Löcher fallen, wenn sie sich in den Arsch winden, um sich an ihm festzukrallen. Zwar lassen Ärsche ihn uns gerne sehen, ihren beschränken Innenraum - ob’s mir gefiele, dort hineinzugehen? Ganz ehrlich?...
Post lesenDepressionen, Burnout, Paranoia. Psychatrie und Psychologen. Der gute Rat, er ist sauteuer. Pillen, Medis, Kranke, Drogen. Es fallen tanzend Substantive und belegen die Bedrückten. Traurigkeit schafft Depressive erklärt der Mensch verrückten. Flocken,...
Post lesenVor mir liegt schwarzer Grund und raucht. Nichts wächst mehr. Ich will gehen, doch hätt ich das Gefühl nicht gebraucht, das es an der Zeit ist, einzusehen. Während die Sekunde nur noch schleicht, sich Zeiger überschlagend drehen, ist meine Hand zum Abschied...
Post lesenEine Idee für besonders fantasievolle Denker erst einmal frech gereimt aufgeschrieben und einfach Gedicht genannt (äh ... wurde die neue deutsche Rechtschreibung eigentlich von Coca Cola finanziert?): " Gedicht von einer anderen Erde aus " ... Was sagt...
Post lesenIch nehme einmal an, beabsichtigt war es nicht, aber mit " wenn traurigkeit nur " hat Sebastian Deya eine nachvollziehbare Begründung gegeben, warum Religionen auch heute noch nicht aussterben. Schwerer fällt mir die Annäherung an Sebastian Deya: von...
Post lesenUnd zum Schluss der kleinen oktöberlichen Herbstgedicht-"Retrospektive": Slov ant Gali: Herbstgedicht
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Im folgenden eine Nachdichtung zu “Sólo le pido a Dios” von León Gieco: Nur eines bitte ich dich Gott: lass niemals gleichgültig mich sein bei all dem Leid, mein Mitleid nicht grau und fade sterben, wenn es soviel gibt doch noch zu tun. Nur eines bitte...
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