jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Dissonanzen unsichtbar Schatten verborgen im hellen Licht Mondtau auf einstigen Wunden Gefühle als Wasserzeichen sichtbar und doch ein neues Lied auf den Lippen
Post lesenWestübervölkert von den grauen Heeren, Wo, aufgetürmt an blauer Höhensee, Des Himmels Wolken sich zur Schönheit klären, Gefriert der Tag in einem Junischnee. Die windgebürsteten Phalangen Verschwinden in der Dämmerung. Aus Frühjahrsluft und heller Ackerwinde...
Post lesenSchmetterling der Nacht taumelnder Flug im blinkenden Rot der Neonreklame müder Blick aus glanzlosen Augen straft perlendes Lachen Lügen gnädiges Zwielicht der Morgendämmerung vertuscht die Narben der Vergangenheit Tränenspuren aber erlauben eine flüchtige...
Post lesengefangen in der Endlosschleife schwankend zwischen „Ja“ und „Nein“ verloren zwischen „Für“ und „Wider“ zwischen „Kann“ und „Darf nicht sein“ im Korsett von „Wenn und Aber“ eingezwängt in Raum und Zeit Zweifel lähmen die Gedanken Angst vor der End-Gültigkeit...
Post lesenBetäubend das Herz verwirrend duften die Lindenblüten in der Allee endloser blauer Himmel in der Ferne kräuselt der Wind die Wipfel der Bäume weißbesternt rauschen und wiegen sich sanftgrüne Wiesen und tagsüber schlafen meine Geister
Post lesenBrüchig ist das Glück und flüchtig. Wie Rauch fliegt es davon. Ach wenn der Winter doch nie ein Ende hätte, dachte ich in deinen Armen. Zu Asche ist die Liebe nun verbrannt im Sommer. Es blieb nur noch ein wenig Glut.
Post lesenEinmal den Horizont berühren da, wo die Sonne im Meer versinkt, verschmelzen mit Anfang und Ende eins -sein. Eine Brücke zwischen den Welten finden, die Zeit anhalten, Sekunden in die Länge ziehen, aber: Harte Zeiten für Träumer!
Post lesenIm Sommer flüstert der Wind von bunten Schmetterlingen dem Schweigen in der Mittagsglut von sattgrünen Wiesen zart überhaucht mit roten gelben und weißen Blüten von Sonnensprenkeln auf dem kühlen Fluss so lange flüstert er bis Wolkengekräusel das Blau...
Post lesenMarleene Roth will unbedingt, dass man ihr aus dem Kaffeesatz orakelt, was die Zukunft bringt, und macht sich auf zum Bahnhofsplatz. Dort klingelt sie an Nummer Vier. Madame Mystique steht auf dem Schild. Besagte Dame öffnet ihr, winkt sie herein und...
Post lesenKlein Auf dem Asphalt, Der den Hügel ebnet, Eines Menschen Tritt. Als ginge er In ein Haus, straßenüber, als sprächen Die Steine vom Gestern Ins Heute. Eine Tür öffnet sich Dem Blick, die noch gestern war, Als gäb es sie vormals Nie.
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