jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Ausgebrannt ... Unverwandt starre ich in dein Gesicht. Du bist hier, neben mir, spürst meine Verzweiflung nicht. Wie bequem, fernzuseh'n: nur nicht reden, nur nicht denken ... bunte Welt, die gefällt, hilft vom Leben abzulenken. Sag mir, wann fing es...
Post lesenSucht Kilos schwellen an den Hüften, träge zirkuliert das Blut, keine Zeit, den Raum zu lüften, Schultern schmerzen; welch' Tribut muss ich meiner Schreibsucht zollen ... Blässe meine Nase ziert, meine Augen starr'n verquollen auf das Monitor-Geviert....
Post lesenBauchgefühl mein Verstand sagt geh bevor dein Herz bricht klare Aussage mein Herz sagt bleib auf einen Riss mehr oder weniger kommt es nicht an klare Aussage nur mein Bauch, der sich sonst immer in alle Entscheidungen einmischt meldet sich äußerst schwer...
Post lesenSenkrechtfalte Ich hasse diese Senkrechtfalte auf deiner Stirn. Sie ist genormt. Sie zeigt, dass Zweifel an dir frisst. Ich könnte schreien, wenn ich sehe, dass dein Gehirn ein "Aber" formt: Dann spricht aus dir der Pessimist. Wenn sich die Augenbrauen...
Post lesenIch habe, seufzt Tini aus Essen, doch mal 'nen Bikini besessen. Wo mag der bloß sein? Das Ding war so klein, das hat wohl 'ne Motte gefressen.
Post lesenDämmerung Seeschwalben kreischen und wirbeln, das Meer rauscht und gurgelt, nichts ist wirklich. Wie ein fremdes Wesen schlägt mein Herz und unsere Augen sind Fenster in leere, einsame Räume. Wie Fische gleiten wir aneinander vorüber in der Dämmerung...
Post lesenSommernacht, die Luft ist warm, das Fenster auf, sperrangelweit. Bald liege ich in Morpheus' Arm. Ich lausche in die Dunkelheit. Wie friedlich ist es doch bei Nacht. Ein Käuzchen ruft im Wald ganz fern. Bei Poppels unten wird gelacht, doch ganz dezent,...
Post lesenFernweh heißer Atem flüstert Namen Härchen senkrecht auf der Haut suche, deinen Duft zu ahnen bist mir fern und doch vertraut möchte deine Lippen spüren deine Hand in meinem Haar Blicke sollen mich berühren bist mir fern und doch so nah Fingerspitzen...
Post lesenVergangen Deine Haut – einst streichelglatt, von sattem Schokoladenbraun, so kupfrig-glänzend, seidig-matt ... Jetzt grau und runzlig anzuschau'n. Deine Form – einst wohlgestalt' und straff gerundet die Kontur. So klein geworden, kantig, alt, gezeichnet...
Post lesenIch lieg' an Strand, die Sonne brennt. Mein Sohn auf seinem Handtuch ... döst vor sich hin. Von meiner Stirne rinnt der Schweiß, mein lieber Scholli, ist das ... furchtbar warm. Ganz ausgedörrt ist mein Verstand. Mir fällt der Bleistift aus ... den Fingern....
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