jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
brüchig ist es geworden mit der Zeit und instabil die einst so starken Seile aufgeraut durch ständige Reiberei die eine oder andere Faser durchtrennt vom Klang scharfer Worte verbindende Knoten gelöst durch bohrende Zweifel wie willst du mich auffangen...
Post lesenZurück Nach langem Kam ich. Nicht fand ich Vermisstes, ein Schauer das Grau Der S-Bahnbrücke. Meine Hände, Gewohnt, Wildrosen zu brechen, Wurden mir fremd. Ich floh Lichtkaskaden, Straßengeheul, Steingesichter. Hintastete ich mich Zu Bildern des verlornen...
Post lesenFlüsterlaut: Still, Sternengeschrei. Was mir gehört: der Himmel, Der Schein matten Monds Über der Ebene. Da trank ich Tau, Als mir die Nacht erschien. Ich aß Das Schwarz wie Trockenbrot. Salz und Stein - sie gebührn Dem Wagenden. Jetzt, Mein Schattenwurf...
Post lesenAbschied vom Sommer Im Herzen Träume vom Sommer, dem Meer und kreischenden Seevögeln, Haare,in denen der Wind spielt, Sonnenuntergänge, glutrot und kobaltblau am Horizont. Den Geschmack deiner Haut noch auf den Lippen weiß ich, der Erdsommer ist vorbei....
Post lesenDa war dieser Typ in Großbeeren, den hatten die Frauen zu ehren. In der Liebe famos fühlte er sich ganz groß. Doch ich konnt ihm den Fußkuss verwehren.
Post lesenDer Engel hat kein Geschlecht nur Flügel wenn er seine Bedürfnisse erledigt hinterlässt er eine grüne Paste der Engel hat kein Geschlecht deshalb liebt er gleichermaßen Menschen Schmetterlinge und Blumen der Engel hat nur Flügel von weit scheint er ein...
Post lesenWas ich vernahm: Den Sprosser, trompetend, Wind sprang über die Gräser, Alt wie die Niederung, ein Weißstorch Segelte im Aufwind. Am Wasser des Namenlosen Flüsschens, Dessen Ufer die Nebelgänger gesehn, Eine Bachstelze, hektisch Warf sie sich gegen den...
Post lesenBlau blitzen schon die Sterne des Immergrüns im Wald noch laublos sind die schwarzen Gitter der Bäume doch ein fernes Raunen ist zu hören von flüchtigen Frühlingstagen. Grün sind schon die Ränder der Bäche gesäumt noch klagen nachts die Käuzchen doch...
Post lesenSpätsommer Ein welkes Blatt, dann über Nacht, Farbenpracht. Gelb, rot, purpurn, glüht das Laub, entferntes Bienengesumm. Hagebutten leuchten, wie kleine Feuer. Zwischen den Zweigen Spinnwebenhaar. Abendlicht, das sich wie transparentes Gold ergießt.
Post lesenJener Mann aus dem schönen Brabant wurde reich als Gewehrfabrikant. Auf der Welt kaum ein Ort den verschont Krieg und Mord doch er wäscht sich in Unschuld die Hand
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