jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Vom Zuhören manch junger Autoren bluten mir oft meine Ohren, denn ich werde nie verstehen, warum sie das Stilmittel Reim ablehnen. Gerade weil niemand in Reimen spricht, erhalten Aussagen ein höheres Gewicht und dringen schneller zu den Menschen vor,...
Post lesenGeliebter oller Herbst A ch, ich lieb' den Herbst, den ollen. Wenn die Himbeer'n prall und rund, schöpf ich gerne aus dem Vollen von dem Strauch direkt in'n Mund. Aus der prallsten Beere, schade zwinkert frech 'ne kleine Made ... Mit der Lese meiner Trauben...
Post lesenWeit Der undeutbare Blick Ins wunde, zerrissne Antlitz Der Erde. Sand, Vielfarbige Dünen, Das Restschwarz der Kohle, Nachmittag und die Sonne Hinter der Welt. Ich sah das Schaufelmaul Eines Riesentiers, scheppernd Noch aus der Ferne. Angehaltenen Atems...
Post lesenVersilberndes Mondlicht tropft zwischen die Zweige, geheimnisvoll tanzen die Schatten der Nacht. Der Duft von Lavendel betäubt meine Sinne. Ich lausche dem Dunkel, ein Raunen erwacht. Im Flüstern des Windes, dem Rauschen der Wellen hör' ich deine Stimme,...
Post lesenBrennende Helle Des Morgens. Erwacht Die Tauben der Stadt. Lautlos, Melancholische Flieger, Berühren sie Himmel und Erde. Düfte vom Frühling. Winde treiben Durch die Straßen Vergrabne, verschüttete Menschenträume.
Post lesenHeupferdchenzeit, Blaue Zeit. Als die Linden, Die schönen Linden, sich bogen Am Rande der Straße Unter der Last der Düfte. Als Der weiße Mond Honig trank. Die Stadt lebte Ihren Tag, mit grauer Stirn, ein Ach In den Hallen der Bahnhöfe. Und kein Himmel...
Post lesenIn der Umarmung Der Dämmerung, weh der Blick zurück Ins müde Auge Der Nacht. Eine Spur Vor dem Haus. Unterm Dach Stille. Atem der blauen Erde. Schrei eines Schläfers, Irgendwo. Leis, Tapfer tropft, regnet es In mein Gedicht.
Post lesenWie angekündigt stelle ich nunmehr Gedichte in drei Rubriken vor. Die erste heißt heute / vorerst .Höhenflug. In ihr findet sich ein lyrischer Dialog zwischen Brunhild Hauschild mit ihrem Gedicht "Januarnebel" und Wolfgang Reuter "Februar-Sonne" sowie...
Post lesender Geschmack des Sommers auf den Lippen Pfirsichgeruch Sonnenstaubdächer über den Wiesen zartgliedrige Elfen zwischen Licht und Schatten gefangen taumeln in der Mittagsglut und ich habe vergessen wie dein Lächeln aussieht
Post lesenHerr Hinz liebt schon von Jugend her im Urlaub ein exotisch' Flair und bucht sein Feriendomizil drum in der „Dom-Rep“; das hat Stil. Dort kriegt er, weiß der Mann von Welt, etwas geboten für sein Geld, denn auch im Urlaub, heimatfern, hat Hinz Bequemlichkeit...
Post lesen