jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
An mein Bett gefesselt, gerne krank so mag ich Doktorspiele! Bin ich Patient, Schwestern schlank hat’s Sinnverlust zum Ziele!
Post lesenIch sehe mich – beim Blick raus - gehe mit dem alten Mann einer Schönen, Zuckermaus. Wohin blicke ich zurück? Eine Hand an der Scheibe - so steh ich nun, hier zu Haus und rufe: Bitte bleibe! Denn mein Herz, es zog mit aus.
Post lesenVon Pappel zu Pappel zwischen Sonnenhell und Wetterschwarz, die Sonne spannt die Farben von rot zu violett. Dort, außerhalb des Regens, ein Flugzeug. Reise durch das Regenbogentor.
Post lesenUnterm Regenbogen der Lügen die Toten. Zeit des brennenden Planeten, zerschossen die Leiber der Aufrührer. Im Blute liegen sie vor den Toren der widerstehenden Städte. Phosphorgetränkt die Wohnstätten, in den Leichenhallen das Weinen derer, die den Geschossen...
Post lesenSchön, wenn wieder einmal ein Gedicht entsteht, das aus der Provokation durch ein anderes entstand. " Leben " von Gunda Jaron stellt sich auf seine Weise dem Tod ... aberkommt der Tod wirklich einmal gelegen? Gut. Gedichte dürfen einseitig sein. Mein...
Post lesenWas wäre, wenn das " Kämpferherz ", das Sebastian Deya uns nahebringen möchte, auf die eine oder andere Weise zu schlagen aufhörte, uns ereilte der " Tod "?
Post lesenDas schönste Trauergedicht, das ich in letzter Zeit gehört und gelesen habe, ist " Doro, Marion und ich " von Petra Namyslo . Möge man sich meiner einmal so erinnern. Hier wird auf sehr spezielle Weise das " carpe diem " des Sebastian Deya erfüllt .....
Post lesenTag ist es noch. Das Haar der Weide kämmt der südliche Wind. Übers Wasser streicht wispernd die Brise. Und hinab in den See taucht die Ralle, schwer hängt der Schatten darüber. Der späte Nachmittag wäscht das Gold der Sonne im Spiegel des Wassers, schrill...
Post lesenMan verbringt heute sehr viel Zeit beim täglichen Familienstreit, um Alimente, Kinder, Sticker, was auch immer. Wie die Kesselflicker, die hinter heimischen Haustüren, bis ins Fernseh’n ihren Tanz vollführen. Mütter, Väter, Brüder, Schwestern, allemann...
Post lesenOhnmacht des späten Tags. Hinter den Häusern, unterm sinkenden Horizont, zersplittert das Licht. Schatten lautloser Schritte. Die Nacht stürzt, Erdenkühle in Armen, auf des Molochs Dächer. Ich sah einen blinden Mann, er trug eine tote Taube in Händen...
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