jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Wie oft grinst dichs Bereuen an: So hättest du nicht handeln sollen. Ob man das ungeschehen machen kann? Umsonst ist Selbstmitleid und Grollen auf das, was besser ungeschehen wäre. Die Klugheit meint, nimm es als Lehre. Oh wunderbar! Die Welt ist voller...
Post lesenIch konnte nicht nein sagen und wir zogen zusammen. Ich konnte nicht nein sagen und wir wurden eine Familie. Ich konnte nicht nein sagen und was hätte aus den Kindern werden sollen. Du konntest nicht nein sagen und mich Verletzlichen verletzen. Du konntest...
Post lesenWährend Sebastian Deya " Vom alten Riesen " spricht, habe ich mir noch einmal die Wahlnachlese vorgenommen: Slov ant Gali: Senryū Nr. 108 . .
Post lesenSetz mich hin, hier möcht ich bleiben, legga Knäcke knackt in Scheiben. Stell mir alles fein bereit, ah, jetzt ist es wohl soweit. Messer wetzen für das Futter, hart wie Stein, die olle Butter. Sanft den Käse fein gescheibt, Platz für Petersilie bleibt....
Post lesenIch danke dir für den Staub vom Stein auf deiner Schulter, den ich ein Stück tragen durfte. Ich danke dir für die Melodie der Mundharmonika, die Mauern um mich schmolz. Ich danke dir für die Brille, die du meinem Herzen angepasst, damit es sehen konnte...
Post lesenDer König Abdutrullalah kennt sich mit Frauen aus. Von ihnen hat im Harem er genug für Saus und Braus. Er weiß genau, dass Autofahrn die Eierstöcke schädigt. Drum wird der Frauen Eigensinn mit Staates Stock erledigt. Der König Abdutrullalah ist einer...
Post lesenGedichte dürfen alle Gefühle abgrasen, ob vernüftig oder nicht. In ihnen darf man auch einmal " glückliche Jugendzeit " mit bitterem Unterton sagen oder - wie es Sebastian Deya es ausdrückte - " Haltlos (2) " sein ...
Post lesenIch suche die Esel und mühe mich, doch dich interessiert das alles nicht. Ich zerre und schiebe den Berg sie hoch, du kannst den Moment nicht warten noch. Treibe die Esel vorbei an der Tanne, du bist schon beim Baden in der Wanne. Dann bring ich die Tiere...
Post lesenEin Glück, dass ich grad dich gefunden habe, der Blüte Nektar, woran ich mich labe. Solch kitschig Zeug sollt ich an jedem Tag dichten, ein Haus zum Wohnen uns errichten. Dich oft und immer neu beachten und nichts vergessen, was zusammen wir machten und...
Post lesenSo ist das Leben: Aus der Ferne schickt uns Sebastian Deya " kä mpferische Grüße nach berlin-hellersdorf ", während Brunhild Hauschild aus ihrem Kamelhöcker zumindest in ihrer " Vorstellung " Optimismus tankt. Vielleicht aber heißt das nur, dass wir welchen...
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