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Gedichte des Tages - Slov ant Gali und Gäste

jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen

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(334) oktober

wenn wir nach bäumen schaun weil herbstgold wird verschenkt sind erst die kronen braun damit man tiefer denkt im stamm steht noch der saft in vielem grünem laub das hat noch lebenskraft die oben sind schon taub bald fallen alle ab beginnen zu vermodern...

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(333) vom arbeiten

ein jeder dieses leiden kennt das man im volksmund arbeit nennt oh es ist qual denn es ist pflicht und ohne gibts das leben nicht zumindest für den kleinen mann der keine bank besitzen kann womit er täglich zockt wie pest und lebt als wär die welt sein...

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Wolfgang Reuter: Ach, Mädels!

Ach, wenn ich schwanger wär, das wäre ein Erlebnis. Ich wüsste: Bald gebär ich ein Verkehrs-Ergebnis. Ich könnte oft mit dir ... – und Mittagsschlaf stets halten. Und Gründe hätt ich für den Bauch und all die Falten. Wenn deine Mutter kocht (das kann...

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(332) von der Rippe

einst hat mann eitel aufgeschrieben ihr wisst das alle meine lieben zur frau da ist es erst gekommen durch eine ripp´ dem mann entnommen den vorher schuf der herr vollkommen logisch wär in diesem falle danach da hat er sie nicht alle mit dem idealen körperbau...

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(331) Trauriges Kampflied

Werde ich zum markt getragen schaue ich so traurig aus denn ich fühl mich nirgends sicher menschen sehn wie schlachter aus Bitte gebt mir eine lanze mühlen gibt es überall wenigstens ging ich aufs ganze und ich kämpfte bis zum fall Don oh Don oh Don Quichoote,...

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(330) Vom Wundern

noch immer kann ich nicht verstehen warum wir uns und dinge sehen ich sollt nicht fragen ohne not gestempelt werd ich als idiot denn dass wir sehen wunderbar scheint auf den ersten blick ganz klar mein wundern wär zum wundern kaum bedenkt man wir sind...

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Ursula Gressmann: Herbstlied

Eine Ahnung von Freiheit Und Weite Auf den Bergen Unter den Wolken Kühles Wasser aus Klaren Bächen Um den Durst der Seele Zu löschen Die Erinnerungen heraufzubeschwören An deine Augen Das Gold darin Den Nebel der alles verschlungen hat Die Freiheit die...

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(328) Gerechtes Urteil

Weil er unter der Last seiner Ketten zusammengebrochen war, wurde er „ auf der Flucht erschossen“.

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Hanna Fleiss: Morgenhatz

Auf der Zunge Den Geschmack des Türenknallens. Durch die Straße hasten, scheele Blicke ins Wetter, trocknes Laub Unter den Schuhsohlen. Mein Gesicht bleckt mir entgegen. Das Schaufenster hat Sprünge, die Spinne Vom kürzlichen Überfall. Duft Späten Monds...

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(327) schluss

vergeblich die grim(m)assen letzte tränen waschen schützende schminke aus gegerbtem gesicht tropfen in züngelnde flammen farben des grillfeuers verweigern sich schmeichelndem reim auf der kannibalenfeier schlucken hungrige noch ihren speichel bald werde...

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