jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Mir geht der Wind nicht aus dem Sinn. Frühling, Ein Lächeln in den Tagen. Sie kamen zueinander – Und Brennen lag in ihrem Blick –, Sie brachen eine Blume für die Nacht. Ihr Kind Hörten das Wiegenlied von Vögeln, Die der Morgen sang, Sehnsuchtsvoll. Im...
Post lesenfahlgelbe Stille dröhnt unwirklich in Ohren windlose Schwüle legt bleischwer Ring um Herz und Brust, drückt schweißig feuchten Film auf unbewegte Haut Heckenrosenduft senkt sich betäubend auf Sinne, raubt Atem Welt unter Glasglocke fernes Grollen verspricht...
Post lesenLeg’ dich doch dazu! Warum denn nicht?! Ein guter Tag zum Sterben (heute). Sagte der alte Indianer (Little Big Man, musst du einfach gesehen haben). Und ging und legte sich hin, Da, unter den Baum, in den great plains, irgendwo. Es hat dann angefangen...
Post lesenDüfte verbrannter Rostbratwurst in der Luft. Hinter Büchern Der tüchtige Antiquar. Reisebusse, Fremde Sprachen um mich her. Harmonikaklänge am Ufer, wieder Und wieder dasselbe Lied. Von schöner Weiße Eine Möwe im Himmelsgrau. Windzerrissen der traurige...
Post lesenIch darf ergänzend noch erwähnen: Es hält das Fach „Statistikschönen“ schon Einzug am Gymnasium. Auch dort verkauft man Hinz für dumm. Man stopft des Hinzens Töchterlein in überfüllte Klassen rein. Zu achtundneunzig-acht Prozent, das ist die Zahl, die...
Post lesenIm Grenzland zwischen war und ist verweht das Gelächter der Geister im Wind winterlich kahle Hecken unbegangene Herzwege dazwischen dunkle Wacholderinseln im Dämmerlicht schwer atmet der Wald einsam bin ich hier - und wollte doch ganz woanders hin
Post lesenzwischen den häusern wortfetzen in den gesichtern die panische melodie kann ich nicht wohnen in ihren ruhlosen stimmen träum’ ich mir täglich ihre lebendige form und ghettos die steinerne landschaft aufgelöst in einem sternwort zwischen menschen.
Post lesenDu kamst Mit einem Strauß Reifer Ebereschen. Legtest ihn Auf den Tisch, ohne Wort. Ich roch den Tau Frühen Oktobers, den Duft wilder Beeren. Vorm Fenster glutender Himmel, Kühle vergangener Nacht. Ich kämmte mein Haar. Hingeworfen vom Spiegel, Licht In...
Post lesenIch lausche der Sphärenmusik, Mondlicht fließt wie kaltes Wasser über den Wald. Schrill ist heute der Klang der Sterne. Riegel, der hellste Stern am Fuße Orions, des Jägers, leuchtet. Nur Sirius, der Hundestern, Orions Jagdhund, wacht.
Post lesenDenn als der Tag mir eine Rose schenkte, Von später Blüte, Und aus des Kelches vollem Kern Die Sonnenmutter glühte, Trat In das klar geschliff’ne Blau hinein Des roten Unterganges sanfter Abendschein. Im Sonnenklang vibrierten stumm die Blätter, Umgoss’ner...
Post lesen