jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
Schenk mir deinen Stern, sag, du hättst mich gern. Öffne deine Tür, ich bring mein Licht dafür. Kerzen scheuen den Wind, draußen bläst Sturm, liebes Kind. Doch heute fängt alles erst an. Probiere mich einfach als Mann. Heringe hab ich für ´n Zelt, Planen...
Post lesenDie Stunden des Tages stehen mir ablehnend gegenüber, in feindseligen Räumen lebe ich in einem fremden Land. Einsame Engel betrachten mich mitleidig. Ich bin so allein.
Post lesenWarte noch, ehe Du aus der Tür gehst, warte Auf ein letztes Wort, ehe Die Wände sich Verdunkeln. Nichts weiß die Nacht Vom Tage. Auf diesem Stuhl Hast du gesessen, am selben Tisch. Es schlafen die leisen Umarmungen. Was ich Dir sagen will, was ich Verschweig....
Post lesenDes Nachts um drei, da wach ich noch noch, der Tag er war zerschlissen und auch die Nacht, in Lumpen nur gehüllt, kam träge sie gekrochen. Die Augen schließe ich jetzt zu und harr der Traumgesichte.
Post lesenEs ging dereinst in einem Haus ein Paar mit Katze ein und aus. Die Katz war schön: Auf schwarzem Felle schien sie bestreut an mancher Stelle mit braunen und mit weißen Flecken, sie braucht´ sich wirklich nicht verstecken. Den Grund zur Trauersymphonie,...
Post lesenSchneekristall auf warmer Haut sanfte Berührung wie von Schmetterlingsflügeln flüchtiger Schein filigraner Schönheit was bleibt ist eine winzige Träne der Erinnerung glitzernd im Sonnenlicht bis sie vergeht deine Liebe sanft flüchtig vergänglich wie ein...
Post lesenDer Kunde ists, für den er singt, am Kunstbaum auf und nieder springt zumindest aus des Händlers Warte in dessen Lebendviehzeugsparte Der Vogel nur wollt mit den Weisen den Weg zur Lust den Weibchen weisen. Viel leiser wird’s als umgewandelt er in den...
Post lesenDie Luft gefriert. Weiße Flocken vom Himmel decken Tod und Verwesung gnädig zu. Das weiße Leichentuch umhüllt sanft die gebrochenen Glieder.
Post lesenDas Gestrige, Wenig unterscheidet es sich Von anderen Tagen: Saugende Treue Des Alltäglichen, Last, die den Mut brechen kann. Du, zähl die offnen Stunden Des Morgens. Du, schleif die Reibekanten des Mittags, das dunkle Erinnern des beiläufigen Handschlags....
Post lesenManchmal steige ich aus mir heraus. Dann mustere ich die kriegsfernen Kohorten, die in meine Hülle gesperrt sind. Mit dieser Hülle also setzt du mich gleich: Mit dem Bruder, mit der Schwester, mit dem Kind, mit dem unreifen Greis oder mit dem Fremden....
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