jeden Tag neue Gedichte - von Slov ant Gali und Gästen
So mancher Frosch, der macht, oh weih, wenn man ihn ableckt richtig high. Flöhe, Mücken, Fliegen, Zecken selbst die ihn am Arsch bloß lecken. Da kam sie angeflogen, ohne Scham Die Flieg’, die große Dosen nahm und dachte plötzlich, high und higher sie...
Welch Großer Gesang Und die Kordillieren verteilten sein Echo Und die sich an Händen hielten wurden mehr und mehr Und sie einte Weg und Ziel sie hatten frei gewählt Und es schien Frieden mit denen die Krieg atmen denn Menschlichsein heißt auch irren....
in einem wasser voller haie da wuchs ein hai mit superzahn dem sah man seinen hunger an schnell schlang er runter mehr als zweie die alten haie schockte sehr dass dieser neue so viel fraß und das mit appetit und spaß sie schimpften der wird uns zu schwer...
wären alle menschen gleich wärest du ein mann oder ich eine frau aber du müsstest ja so ein mann wie ich oder ich so eine frau wie du sein wir liebten uns als liebe zum spiegelbild und wären froh uns nicht auch noch im reagenzglas reproduziert zu sehen...
jede liebe ist so oft sie sich wiederholt einmalig die hände auf denen ich dich trage formen sich zu einem weichen thronsessel auf dem du vom boden abheben darfst bis mein zittern verlischt im reich der fantasien nimmt dein du jede gestalt an und alle...
Oh, mein Name ist Niemand, Mein Alter noch unbedeutender Das Land, aus dem ich komme nennt man den Mittleren Westen. Dort lernt man Die Gesetze einzuhalten und Dass das Land, in dem ich lebe, Gott auf seiner Seite hat. Oh, die Geschichtsbücher erzählen...
und da standen sie zusammen jeder sagte ICH mach kunst und sie haben sich beschrieben jeder jedem seine welt darin fehlte ihnen fehlte nicht in mund zu nehmen dieses teufelswörtchen geld und da standen sie beisammen und ein jeder stand für sich und wenn...
Unser Universuu-um reimt sich drauf, und ist auch du-umm. Willst du ein Photönchen sei, scheint es dir mitunter klein, denn in unser Zeiten Lauf nimmst du es mit jedem auf Doch willst du dich laus-sen fliegst du längst schon draus-sen und erkennst in...
Wie ein Getriebener hetze ich mit offenen Ohren durch menschenleere Straßen was ich treffe ist ihr Gebrülle was ich verstehe? Nichts mehr. Völlig schmerzbereit hetze ich sehenden Auges vorbei an verkraterten Gärten was ich höre sind Bomben die platzen....
Der Abend ist des Morgens Feind. Er schließt, was jener angefangen. Doch ist ihm mancher Streich schon durchgegangen, sind beide doch zum Tag vereint. Und sagt der Abend kategorisch: „Schluss!“, so meint der nächste Morgen, dass sei Stuss. Er hätte völlig...
Es steht neben mir der Teufel stolz feiert meinen Kopf aus Holz während ich versagend nur weitertanz auf meiner Tour von der Klinge auf die Klippe vom Stuhl auf’s Dach über die Strippe leer und ausgebrannt vor lauter Glut ersauf ich selbst im Herzensblut....
Die späte Schwalbe und die frühe Fledermaus plauschen mit den Pferden hier am Haus die wachen am Giebel über Wohlsein und Übel nur wiehern können sie nicht. Rosen und Düne sind mein Gedicht gehüllt in die Seide der Nacht Leise rauscht der See und lacht:...
Trauer legt sich um die Brust Schmerz der deutschen Einheit. Habt ihr damals denn gewusst um den Preis Gemeinheit? Langsam wuchs in Mauerschatten zarter Trieb Gemeinschaft. Wäre, was wir damit hatten, nicht der Schluss von Feindschaft? Egoismus hat gesiegt...
Es denkt sich das Geheimdienstass er sucht und findet doch er-blindet. Mit drauf geschmissen voll geschissen ist ihre Datenbank dort im Gestank wo sie ersaufen mit im Haufen. Erst dann hinter dir das glaube mir lässt man laufen hinter’m Haufen bei ihm...
(1) Wie schön du bist, sagt er so leise, dass es nur ein unsichtbarer, aus dem Nest gefallener Jungvogel, den er dicht an sein Gesicht gehalten, gehört, aber nicht verstanden hätte, und flüstert ihren Namen. Die Angesprochene aber wendet sich angewidert...
Alleine stand ich an diesem See noch lange nachdem das Dröhnen der Stechuhr die Menschen längst zum Dienst abberufen. Und starrte. Tag für Tag starrte ich, durch mein Bild gespiegelt auf der Oberfläche in der Hoffnung auf mehr starrte ich in diesen See....
Man begeht Selbstmord Man nimmt sich das Leben Man bringt sich um Erfolgreich begehen bedeutet beginnen Erfolgreich nehmen bedeutet bekommen Erfolgreich sich zu bringen bedeutet anzukommen Die Psychologen schießen wie Giftpilze aus unfruchtbarem Boden...
Wenn auf der Weltbühne Krieg wahlweise humanitäre Aktion oder Flugverbotszone heißt, muss man ein Gänsefüßchen bei lupenreiner Demokrat sei, um ohne zuvor oder danach einen Friedensnobelpreis zu bekommen, dem Weltfrieden Wasser und Brot in die Todeszelle...
Erzähl mir eine Geschichte, bat das Kind. Das kann ich nicht, sprach der Dichter. Dann mach mir ein Gedicht, bohrte das Kind weiter. Das kann ich auch nicht, erwiderte der Dichter. Aber ich schenke dir eine Geschichte, die noch keine ist, und nenne sie...
Ich kann nicht, was ich will. So riesig möchte ich sein mit einer Stimme, bei der Raketen in der Luft verglimmen, bei der Soldaten beim vorwärts Marschieren umkehren, verwundert über das, was sie eigentlich gerade tun, erstmals nachdenkend bei der Drohnen...
und da standen sie zusammen jeder sagte ICH mach kunst und sie haben sich beschrieben jeder jedem seine welt darin fehlte ihnen fehlte sprecht´s nicht aus das wörtchen geld und da standen sie beisammen und ein jeder stand für sich und wenn einmal sich...
Es gibt Momente in denen tue ich was ich bin, es gibt Momente in denen bin ich was ich tue, es gibt Momente in denen verliere ich mich in deinen Augen, es gibt Momente in denen glänzen sie durch meine Worte in deinen Ohren, es gibt Momente in denen streichle...
Wär ich noch jung, tät ich mich nicht genieren, mein Mädchen zu ner Revlution zu führen. Bei Tage wiesen wir die Banken mit wilden Taten in die Schranken, bei Nacht, da wär´mein Mädchen oben und jede Schranke aufgehoben. Doch verraten meine grauen Haare,...
abschätzig betrachtete er mein wohnzimmer angefüllt mit regalen voller bücher aus welten und zeiten unserer erde und aus seiner tasche zog er einen externen datenspeicher und er sprach alles das da ist da drauf ich aber schwieg denn in gedanken legte...
Wer wird es sein? Gehe ich zuerst an den Ort wo alle Träume schweigen? Oder gehst du mir vor eine alte Stalllaterne in der Hand damit ich dich finde unter all den Seelen wenn du uns ein Nest bereitest? Wie wird es sein zurückzubleiben alleine aufzuwachen...