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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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12. April 2012 4 12 /04 /April /2012 18:20

Wir wünschen

uns heraus aus unseren alten

stockfleckigen Kleidern.

 

Wir stöbern in Flicken

bunter fremder Leben.

Wir verbergen uns in Kleidern,

die wir aus ihnen geschneidert.

Je mehr wir uns so verhüllen,

umso nackter

machen wir uns.

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9. April 2012 1 09 /04 /April /2012 20:32

 (8)

 

manchmal möchte ich

mein Leben ablegen

wie ein unbequem gewordenes Kleid

 

ich höre dich

dasselbe sagen

und schweige

 

vor dem Kochwaschgang

malen uns aus

unsere Kleider

liefen ein

dann brauchten wir

neue

 

aus dem Trockner

kommen sie

warm und weich

 

Tage danach

beengt dich das deine

juckt mich das meine

warten wir

auf unsere Stunde

im Waschsalon

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6. April 2012 5 06 /04 /April /2012 08:20

 

Manchmal wünschte ich 
ich könnte mein Leben ablegen 
wie ein unbequem gewordenes Kleid

immer wenn ich mich 
unpassenderweise 
nicht mehr wohl fühle 
in meiner eigenen Haut 
und drohe 
aus allen Nähten zu platzen

dann wenn ich glaube 
nicht mehr weiter zu wissen

schlägst du mir wieder nur 
ausgerechnet 
genau das eine Modell vor 
von dem ich sicher bin 
es passt mir eh nicht

in diesen Momenten 
wenn ich mich 
so bloß gestellt 
fühle 
wünsche ich mir 
manchmal nichts sehnlicher 
als Maß zu nehmen 
um mich mit aller Gewalt 
einmal selber 
in deinen Allerwertesten 
zu treten

damit auch du dann vielleicht 
endlich erkennen kannst 
wie sehr ich wirklich 
im Arsch bin

 

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4. April 2012 3 04 /04 /April /2012 19:15

manchmal wünschte ich

du könntest dein Leben ablegen

wie ein unbequem gewordenes Kleid

wenn du

über meine Schwelle trittst

 

Von mir bekommst du

eine riesige Schere

und für draußen

reicht nachher

mein Mantel

aus Bärenhaut

wenn wir dicht genug

aneinanderrücken

sogar für uns beide

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4. April 2012 3 04 /04 /April /2012 16:02

manchmal wünschte ich

ich könnte mein Leben ablegen

wie ein unmodern gewordenes Kleid



aber vielleicht reicht es ja

es ein wenig aufzupeppen



behutsam

setze ich Flicken

von leuchtendgrünem

Vielleicht

auf farbloses

Ich-weiß-nicht-recht

trenne vorsichtig

eine kleinkarierte Skepsis

aus dem von Zweifeln gesäumten Ausschnitt

nur um sie an anderer Stelle

sorgfältig wieder anzuheften



die Fäden lasse ich unverknotet

man weiß ja nie …

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4. April 2012 3 04 /04 /April /2012 16:00

manchmal wünschte ich

du könntest dein Leben ablegen

wie ein unbequem gewordenes Kleid

vor meiner Tür



Wir schneidern uns

zusammen

einen Schrank voll

Lebenskleider

du für mich

um meine Ecken zu verbergen

und ich für dich

weil mir die Stellen

an denen deine Haut

durchblitzt

sowieso am besten gefallen



Wir lassen die Scheren

durch Ballen von

farbigen Ideen schnippen

bis du dich

unter schneeweißer Decke

auf unbekleidete Träume einlässt



Am Morgen

schauen wir

vor die Tür

ob jemand

dein altes Kleid gewollt

Wenn nicht

kannst du es ja

wieder anziehen



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4. April 2012 3 04 /04 /April /2012 15:59

manchmal wünschte ich

ich könnte mein Leben ablegen

wie ein unbequem gewordenes Kleid



ich beginne

das alte zu ändern

schneide ein paar der

So-geht-das-nicht-Knöpfe ab

lockere die

Ich-trau-mich-nicht-Schnüre

steche ein neues Loch

in den Aber-Gürtel

und krempele

die Energisch-Ärmel hoch



neugierig

betrachte ich mein Spiegelbild

tatsächlich

auf den ersten Blick wirkt der Schnitt

lässiger



der Stoff

aber

ist noch immer derselbe



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4. April 2012 3 04 /04 /April /2012 15:57

manchmal wünschte ich

ich könnte mein Leben ablegen

wie ein unbequem gewordenes Kleid

und mir ein neues bestellen



doch ich ahne

mein Maß

sprengt jeden Katalog

also beginne ich

mir eines zu nähen



du kommst

und lachst

über meine blutigen Finger



ich verüble es dir nicht

wenn ich nur

bei dir

nackt sein darf



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4. April 2012 3 04 /04 /April /2012 15:55

manchmal wünschte ich

ich könnte mein Leben ablegen

wie ein unbequem gewordenes Kleid

das Mausgrau

durch ein Trotziggelb

ersetzen



aber ob 

der Stoff

den ich aus dünnen

Träumen mir gewebt

ausreichen wird

alle Blößen zu bedecken?

 

ach

ich glaube

Gelb macht mich ohnehin

zu blass

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4. April 2012 3 04 /04 /April /2012 15:52

manchmal wünschte ich

ich könnte mein Leben ablegen

wie ein unbequem gewordenes Kleid



ich höre dich

dasselbe sagen

und schweige



du willst nicht

das meine

und ich nicht

das deine 

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