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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

20. August 2015 4 20 /08 /August /2015 07:37

Ausgezeichnet

.

Wer seinerzeit Menschen,

den Brüdern und Schwestern,

erfolgreich half,

ihre Illusion,

hinter der Mauer

erwarte sie

Freiheit, Wohlstand und Geborgenheit,

an der Wirklichkeit zu messen,

erhielt als

FLUCHTHELFER

ein Bundesverdienstkreuz.

Auf der anderen Seite

sprach man von

SCHLEUSERBANDEN.


Sind uns heute

Menschen von anderswo

nicht mehr

Brüder und Schwestern?


Von SCHLEUSERBANDEN

wird noch immer gesprochen.

Den neuen FLUCHTHELFERN

europäische Verdienstkreuze

zu verleien,

überlässt man der

Kunst.

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18. August 2015 2 18 /08 /August /2015 06:57

Von abendlandkultur und höherwertige menschen rettenden antischaschlykspießern

.

Am Anfang war es eine Würde,

Spießbürger sein zu dürfen.

Verteidiger seiner Freiheit,

die die Stadt gebracht,

mit dem Spieße, der so billig

herzustellen und zu benutzen war.

Als die Zeit

dem Spieß einen Museumsplatz zuwies,

waren seine ewigen Träger,

die Bürger,

die Spieße brauchten, um

sich selbst groß zu fühlen.

sehr weit unten.

Wer höher stand,

bezahlte Söldner, das

kleine verstandene Heimische

zu schützen.

Spieße sind in Mode nur

bei Mittelalterspektakel.

Die eigene Stadt weitete sich zum

deutschen Europa.

Wie soll man sie jetzt nennen?

Frontexbürger?

Pegidachristenparteiaktivisten?

Sozialdemokratisch Grüne Unions-Wähler?

Die alten Spießbürger zogen noch

selbst in den Krieg.

Die neuen lassen gegen Schleuser kämpfen,

Missbräuchler, Ylanten, Fremde, die

nicht in der Fremde bleiben wollen.

Sie bezahlen die Söldner.

Sie sind also aufgestiegen

in ihrem gefühlten Platz

auf der Stufenleiter der Erfolgslaubfrösche.

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9. August 2015 7 09 /08 /August /2015 07:03

wehe dem, der erotik erwartet

.

Ich steh heute nicht auf,

lass den Dingen ihr´n Lauf,

während ich mich besauf,

du kannst machen, was du willst.

Nur lass mich ja nicht schrein,

sind wir wir beide allein

zieh dich aus, das ist fein

ist doch schön, dass du stillst

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8. August 2015 6 08 /08 /August /2015 16:57

Bekundung

.

Ein weiterer Tag

ohne dass ich dir sag

wie sehr ich dich mag

ist keiner

du findst es gemein

.

doch steht mir der Sinn

nach der Nachbarin

bei der ich grad bin

und das ist gemeiner

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7. August 2015 5 07 /08 /August /2015 06:05

vielleicht war es

meine Mutter, die viel

"von früher" erzählt hatte,

und FRÜHER bedeutete

ihre Jugend und

ihre Jugend bedeutete

Krieg und Flucht.

dass ich ich als Kind

den Himmel absuchte nach Flugzeugen

und ich stellte mir vor

jenes, das ich da sah,

hätte Napalm geladen,

und ich sah meinen Rücken brennen

und hörte die Stimme

ES HILFT DIR NICHT IN DEN NAHEN SEE ZU SPRINGEN

DU VERBRENNST WEITER

Heute

ist es keine

Fantasie, wenn

da Mütter ihre Kinder

auf ihr künftiges Leben

vorbereiten und das heißt

K R I E G

Heute

wundere ich mich nur

über Leute die brüllen

bleibt zuhause

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5. August 2015 3 05 /08 /August /2015 05:55

August

.

an verdunstungskälte

arbeitet der schweiß auf der haut

am waldbrandlöschen

die feuerwehrpiloten

am durstlöschen

die kneipenbesucher im schatten

wartet nur

das gewitter kommt bestimmt

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4. August 2015 2 04 /08 /August /2015 06:07

der eine und der andere (2)

.

Am Morgen manches Tages sind beide müd und schlaff

der, der sich kräftig anstrengt, und der Eigner von Müller & Schaff.

Sie beide sind sich sicher, sie haben Recht auf Geld

dem einen reicht´s zum Blaumann, dem andren wird schwarzes gestellt.

Der eine sagt, für meine Gewinne spar´ ich den anderen ein

der andre hält sich fürn Faultier, kommt jobcenteristisch Gespartes herein

Der eine nennt den andern Schmarotzer weil er selber einer ist

dabei glaubt das der andre beim Lesen und Sehen von etwas, was nicht einmal die Spülung gern frist

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3. August 2015 1 03 /08 /August /2015 18:58

der eine und der andere

.

Am Abend manches Tages sind beide müd und schlaff

der, der sich kräftig anstrengt, und der Eigner von Müller & Schaff.

Sie beide sind sich sicher, sie haben Recht auf Ruh

der eine schließt den Spind, der andre Tresore zu.

Der eine sagt, für meine Gewinne spar´ ich den anderen ein

der andre hat längst vergessen, wie sich´s arbeitet so allein

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29. Juli 2015 3 29 /07 /Juli /2015 06:27

Wer erkennt es - wer erkennt ihn?

.

1Im Anfang schuf ich facebook;

2 facebook aber war wüst und wirr, Anarchie lag über der Urflut und mein Geist schwebte über dem Wasser. 26Dann sprach ich: Lasst uns Selfies machen als unser Abbild, uns ähnlich. Es sollen herrschen die Geheimdienste, die mich bestens bezahlen ... über die ganze Erde und über alle Kriechtiere auf dem Land.

Gedicht des Tages 2620

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28. Juli 2015 2 28 /07 /Juli /2015 08:05

Sprüche

Auch Vakuum ist Ordnung im Kopf.

Lieber einen festen Freund zu haben als viele lockere Freundinnen ist kein Zeichen von Schwulsein.

Er wünschte sich ein goldenes Herz. Das aber war bei seinem Reichtum nicht möglich.

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27. Juli 2015 1 27 /07 /Juli /2015 06:25

5, 4, 3 ...

.

ich gehe unfair ins gericht

mit mir und allen die doch nicht

nichts getan und ihr gesicht

zu wahren suchten per gedicht

und hofften darauf dass gewicht

in jener großen schale läge

sich endlich richtigrum bewege

und sei es träge

mit einer zugegebnen nege

was noch zu retten ist gerettet wird

doch fürcht ich in dem fall verwirrt

ich habe mich dabei geirrt

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26. Juli 2015 7 26 /07 /Juli /2015 04:01

und behüte uns vor der erbschaftssteuer

.

an sich ein herrliches gefühl

zu wissen wo man morgen ist

von neun bis kurz nach sechzehn uhr

man kennt sie schon die eigne spur

bevor sie eingetreten ist

egal obs heiß ist oder kühl

.

man macht was einem zugeteilt

von einem der die macht dazu

von früh´rer gen´ration ererbt

der deines lebens farbe färbt

aus seines kontos gottesruh

in anderen regionen weilt

der lässt verkünden gut bezahlt

von parfümierten lügnerpack

das alle menschen wären gleich

das schlägt dir deine birne weich

du greifst in ihren lügensack

die größte lüge wird umprahlt

.

du singst im chor mit ... über alles

und hast in diesem fall des falles

verdient dass die welt vereint

sofern sie menschrestig weint

dir wahrheit zum betrinken schenkt

doch wo ist hoffnung dass wer denk

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24. Juli 2015 5 24 /07 /Juli /2015 07:29

munter bleiben?

.

die haltung zum schlafen ist schwer

ein drittel des lebens ist weg

doch was wenn das schlafen nicht wär

dann wär´n auch die träume weg

und über dunklen stunden thront

nur der mond

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23. Juli 2015 4 23 /07 /Juli /2015 07:39

Krähe am Morgen ...

.

Die weise alte Krähe

spaziert über den Spielplatz.

Was für utopische Dinge die Menschenkinder

hier doch erleben:

Wippen,

auf denen es abwechselnd hoch

und runter geht und Vergnügen ist

das Eine wie das Andere.

Die Krähe hüpft weiter und beruhigt sich wieder.

Aha. Eine Rutsche.

Die Kinder klettern auf der einen Seite hoch,

nur um auf der anderen Seite herunterzugleiten.

Die Krähe mustert die gleichförmigen hohen Häuser ringsum.

Na, Kinder, der Spaß daran

wird euch auch noch vergehen.

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22. Juli 2015 3 22 /07 /Juli /2015 09:11

Allein

.

Ich suche dich mal laut, mal leise

ich suche dich auf jede Weise

im Keller und auch in der Esse

kein Platz im Haus, den ich vergesse

.

Kein Fingerabdruck auf den Tassen

Sollt´s wahr sein, du hast mich verlassen?

.

Ja, dieses Buch hast du gelesen

bist in der Ecke oft gewesen

hast jedes Bonsaiblatt gewischt

Geschirr mit Riss noch aufgetischt

.

Ein Kleid hängt - Eil sei Dank? -

in unserm alten Kleiderschrank.

.

Ich krächze Karaokelieder

mit Reimen nur auf Komm doch wieder.

Ich reiß die Fenster auf ohn´ Ruh

Da draußen gibt´s kein gleiches Du.

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21. Juli 2015 2 21 /07 /Juli /2015 07:28

... aber manche gleicher?

.

Es ist dem Menschen von Natur

der Unterschied gegeben.

Im Tierreich diente er einst nur

zum bessren Überleben.

Man war an seine Umwelt stets

verschieden angepasst.

und war man bestens umweltfit

überstand man jede Hast

mit der die Landschaft ihr Gesicht

im Zeitenlauf neu aufgefasst.

Doch was heißt eigentlich "der Mensch"?

Ist er ein Weißkanin?

Muss er mit neuem "Gattungsmal"

in neues Klima ziehn?

Auch unter uns ist einer stark,

sein Nachbar der ist schwach

doch welches ist der Unterschied

zum Lebensrecht-Gemach?

Was gestern noch ein Nachteil war,

kann heut ein Vorteil sein.

Das Mensch Typ A ein bessrer sei,

das sehe ich nicht ein.

Er ist nur anders und er merkt

sich jede Hand.

Vielleicht sind meine Kinder einst

auf der Flucht aus diesem Land

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15. Juli 2015 3 15 /07 /Juli /2015 07:19

Die Krone der Schöpfung ...

.

Auf einem Throne zittert Stund´ um Stund´

ein rehgepinschter Bonsaihund.

Das wird schnell zum Kommandoton

bellt er dabei ins Mikrofon.

Mit Technik und ein wenig Glück

ziehn Wölfe heulend sich zurück.

Der Pinscher ist der Schöpfung Krone.

Was wär die ganze Welt nur ohne.

Ein letzter Wolf, der rumgelungert,

happst, schlingt, hungert.

Und so im Sterben denkt er nur,

sackgassenreich ist die Natur.

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14. Juli 2015 2 14 /07 /Juli /2015 07:14

ohne Bi 58?

.

Ich möchte dich vom Baume pflücken

mit nackter, ungewaschner Hand

Verschlänge dich in großen Stücken

ein wenig Saft lief in den Sand

..

Ich teilte dich mit einer Made

die gleichfalls meinte du bist toll

Nur Ahnungslosen bist du was für Marmelade

dabei bist du mit Leben voll

.

Doch hat ein andrer dich gefunden

der dieses Baumes Frucht allein behält

Ich bin voll Trauer zehn Sekunden

dann such´ ich andre Früchte auf der Welt

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13. Juli 2015 1 13 /07 /Juli /2015 07:39

Biosphärenreservat

.

Gäb es perfekte Sauberkeit,

das wäre wohl ein Schreck.

Es wär sofort ne Mikrowelt

voll Mikrotieren weg.

.

Jedoch entsteht wohl ein Problem,

wenn Mikroben sich entfalten

in Krankenhäusern, die man ganz privat

und effektiv will halten.

.

Da ist dann mancher schwere Fall

an Keimen schnell gestorben.

Seitdem wird multiresistent

für Tierschutz dort geworben.

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12. Juli 2015 7 12 /07 /Juli /2015 07:48

Nur Reimerei

.

Es saß der Bruder Mensch auf seinem Erdenrund

und fühlte sich trotz seines Bauchs verdauend gut gesund.

Und wie er da so schlemmend und verwüstend saß,

da war er ganz unmerklich schon sein Zukunftsbild, war Aas.

Doch seine Schäden, ach wer kümmert sich darum?

Es steht dafür schon heut bereit so manch Bakterium.

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10. Juli 2015 5 10 /07 /Juli /2015 10:21

spektral

.

gib mir das rot

und ich male alle dinge

gib mir das blau

und ich male alle dinge

gib mir das gelb

und ich male alle dinge

wer will schon eine rote welt

eine blaue eine gelbe

pinsel lieber

tauche in jede farbe der palette

nicht nur grün würde fehlen

du fragst nach weiß

auf weißem grund

ich male dir das unsichtbares

direkt in hirn und herz

und du umarmst mich maler

in blindheit bunt

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9. Juli 2015 4 09 /07 /Juli /2015 07:58

Doping

.

Es liest Heinz Krause

beim Toilettengang

von Radrennsportlern,

die wie unter Zwang

sich dopen wegen des Sauerstoffs,

den sie zu besserer Leistung brauchen.

Herr Krause hörte auf zu rauchen.

Und trotzdem bekommt er keine Luft,

wenn er den Einkauf heimwärts schufft.

Mir täte EPO gleichfalls wohl.

Ich finde das Doping-Meckern hohl.

Der Doktor, darauf angesprochen,

hat gleich die Provision gerochen.

Bei Krause, als er gestorben war,

lagen Reiseprospekte fürs folgende Jahr.

Bolivien, Äthiopien und Tibet

als Blutdopingreiseziele komplett.
Herr Krause war besonders platt

bei dem Hochgebrirgsfrühbuchersonderrabatt.

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29. Juni 2015 1 29 /06 /Juni /2015 07:56

I Have a Dream

.

Ich wünsche mir Langeweile

ins politische Gedicht.

Nur an den Dichtern liegen

darf es natürlich nicht.

.

Ich wünsche mir Gedichte

mit wirklich kleinem Bild,

in denen, wer durchs Land kommt, höchstens

eine Ameise killt.

.

Kein Dichter weiß von Regionen,

in denen Hunger quält,

oder wo ein Kind ohne Reue

die erschossenen Eltern zählt.

.

Keinen Dichter mehr möge es geben,

der sich irgendwie vorstellen kann,

dass es Ecken gibt auf der Erde,

wo das Kind nicht zählen kann.

.

Ach, was soll schon ein Dichter bedichten,

wenn kein Mächtiger ihn mehr betrügt,

wenn ein jeder nach bestem Vermögen

Stein um Stein zusammenfügt

.

fürs gemeinsame Häuschen Erde

für die gemeinsam bewohnte Welt

ohne käufliche Politikaster

wie das ... ohne Geld?

.

Und der letzte politische Dichter

ist an Langeweile krepiert.

Ach, ich wünsche mir den Kompass,

der in solch eine Zukunftswelt führt.

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28. Juni 2015 7 28 /06 /Juni /2015 11:22

Wegtreten

.

rrrICHt euch!

Falsch!

Das Gewehr sollt ihr präsentieren

nicht euch!

Das Ganze nochmal!

Oooch!

Da ist er umgefallen

der Spind.

Das Ganze nochmal!

Nochmal!

Mir doch egal,

ob das im Gedicht geht.

Hauptsache,

ihr RRRichTET euch nach

dem Kommando,

also nach mir.

Und nun schießt!

Da drüben ist auch kein Ich mehr.

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27. Juni 2015 6 27 /06 /Juni /2015 07:36

Im Labyrinth

.

Warum ist mir als Garten

nur ein Labyrinth gegönnt?

In der Sackgasse tönt es,

wie sinnlos der rönnt.

.

Ich renne am Morgen

bis abends ins Bett

und suche vergeblich

den Knopf für "reset".

.

Ich renne und renne,

den Ausgang zu finden.

Man wird mir als Lohn dann

Kränze binden.

.

Und Dreck nachwerfen

in mein Grab.

Das ist die Perspektive,

die ich hab.

.

Lasst im Krematorium singen

"Haha says the Clown".

Lasst im Garten aus Sand

mich Ausgänge baun.

.

Und versink ich letztlich

bis übers Kinn,

dann fand ich zumindest

im Suchen Sinn.

.

Und warens auch letztlich

nur 3, 4 Sekunden,

mit den Augen hab ich

den Fluchtweg gefunden.

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