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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

10. September 2012 1 10 /09 /September /2012 17:34

 

Ein verdammter Montag. Henk wachte auf mit dem Gefühl, es sei Samstag, aber wenn er sich wieder schlafen legte, wäre das Wochenende vorbei. So entschied er, munter zu bleiben. Allein … es half nichts. Henk begann einen Tag voller Arbeit und Whisky oder Alpha und Omega, wie der Grieche sagen würde; zugegeben: vor allem Omega. Als Henk schließlich aus der Tür trat, traf ihn eine Kugel. Sofort war ihm klar: Nun war egal, ob Montag war oder Wochenende. Trotzdem lächelte er: Es war ein verdammter Montag.

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19. Mai 2010 3 19 /05 /Mai /2010 22:06

 

 

Russische Impression



Kopfschüttelnt

wendet sich Babuschka

einen heimatlich russisch

geflüsterten Fluch

auf den Lippen

von Omas Soljanka

aus dem Supermarktglas

ab und ihrer

suchenden Familie zu.


Wie gut

da die Wörter

nicht zu kennen

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8. Mai 2010 6 08 /05 /Mai /2010 17:49

 

 

Zuversicht

 


In meiner frühen Kindheit

hoffte Mutter,
Gott brächte mir

Besserung.


Ich wollte

wissen, ob sich

alles

verändert.


Dann würde ich mich

wie alles

verändern.

Das gab anderen

Hoffnung.


Manche

hoffen

immer noch

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3. Mai 2010 1 03 /05 /Mai /2010 17:43

 

 

Arbeit

 

Wie grausam

die Erfindung von

Uhr und Kalender.

Sie sagen mir

was ich tun muss.


Wie wunderbar

die Erfindung von

Uhr und Kalender.

Etwas muss mir sagen

wann es Zeit ist

aufzuhören

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18. April 2010 7 18 /04 /April /2010 11:45

 

 

Erbe sein

 

In vergangenen Generationen

wer kämpfte nicht alles ums Glück

meist ohne das eigene Leben zu schonen

ging es vorwärts Stück für Stück.

 

An Tätern gibt´s verschiedne Sorten

deren Strafe mit Zins unsrer harrt.

Ein Freispruch ganz allein mit goldenen Worten?

Für die Zukunft nicht der rechte Start.

 

Gebor´n sind wir alle mit geerbten Schulden

egal, wer unser Vorfahr war.

Ob er der Strafe sich entzog durch Dulden

ob selbst er Täter war in schlechtem Jahr.

 

Eine Erbschaft, die heut ausgeschlagen,

wächst an zum Bündel nicht gelöster Fragen.

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26. Januar 2010 2 26 /01 /Januar /2010 16:48
 

 

Kopf

 

Festplatte

im terabytebereich

prozessor

im schneckentakt

 

bei datenflut

tuning möglich

arbeitsspeicher kaum genutzt

betriebssystem

in optimierung


einmal

heruntergefahren

kein hochfahren mehr

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20. Januar 2010 3 20 /01 /Januar /2010 14:49
 

 

Baron M.

 

Ich

lasse mir

meine haare

zum zopf

wachsen.


womit sonst
sollte ich mich

aus dem sumpf

dieser welt

ziehen.

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11. Januar 2010 1 11 /01 /Januar /2010 10:59
 

 

Aussicht

 

Nicht mehr lange,

dann finde ich

Rettung in

Vergessen.

Ich werde täglich nur noch

meinen zwanzigsten

Geburtstag feiern und

hoffentlich auch

das Vergessen

vergessen haben.

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11. Januar 2010 1 11 /01 /Januar /2010 10:54
 

Ausgleich



Am liebsten

arbeite ich,


um mir

Arbeit


vom Hals

zu halten.

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7. Januar 2010 4 07 /01 /Januar /2010 11:02
 

unsterblich

 

Meine Dateien

werden staunende Nachnutzer

dieses verkommenden Planeten

in hunderttausend Jahren

so geistvoll, wie ich sie

ins Netz gestellt,

herunterladen können.

Gehe ich an deinen Büchern

vorüber,

riecht es jetzt schon

modrig.


Vergänglichkeit

ist Leben.

Dein Programm

duftet nicht nach

Tod,

weil es

nie nach Blüten

stank.



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12. November 2009 4 12 /11 /November /2009 19:01
Vorbeugend weise ich darauf hin, dass alles nichts mit Freitag, dem 13. zu tun hat. Denn heute gibt es eine andere Premiere: Heute ist Gunda-Jaron-Tag mit ihrer Trilogie „Fluss“. Zu einem solchen gehört natürlich die Quelle, manchmal ein Wadi und letztlich ein Delta...

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20. Januar 2009 2 20 /01 /Januar /2009 06:12
Der frühe Vogel frisst
Nicht die späte Katze
Ist besser als gar keine Haare
Die immer auf dem Teppich bleiben
Haben die Arbeit nicht erfunden
Aber wo ein Wille ist
Ist auch eine Ausrede

Und

Wer zuletzt lacht

Hat seine Freunde

Alle schon verloren

Darum falle ich mir

Ungern zur Last

Denn das Leben

Ist schon schwer genug

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18. Januar 2009 7 18 /01 /Januar /2009 16:03
Ich bin
Also denke ich
Auf dem richtigen Weg
Zur falschen Antwort.

Dazu stehe ich
Dass ich falsch liege

Kein Unsinn ist groß genug
Als Sinn des Lebens.

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19. Oktober 2008 7 19 /10 /Oktober /2008 05:37
morgens
im blick
die charts
der blogs

selbstverliebt gewonnen
zwanzig besucher der lyrik
kritisch traurig
blog für frieden 
sechzehn
promipranger
schon
mehr als zweitausend

draußen ringt
auf erfolg hoffend
die sonne
mit aufreißenden herbstwolken

der tag hat
gerade
begonnen

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12. September 2008 5 12 /09 /September /2008 00:00

Skylla zu entkommen
ist nicht schwer
die bellende frau
muss man nur hören

auf die welt
der dicken fische
zu schiffen
macht noch keinen neuen horizont

in der verfrühten freude
längst leck
hat dich Charybdis 
gewonnen

wer als Odysseus auszog
singt als schlechte sirene
vom kurs
in den malstrom ohne wiederkehr

 

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30. August 2008 6 30 /08 /August /2008 04:34

wird dein denken klar
nimmt der schmerz
sinn wie sinne

aufgereiht kanonen
gegen rebellierende nerven
abgefeuert bis zum schweigen

am leben sein
dazwischen
vergebliche hetze
so viel ist
unerledigt 

eine dosis stärker
nichts mehr
zu ändern

ach hättest du doch
aber du hast nicht
und wenn du hättest
hättest du nicht
und endlich
die wirkung

vergessen
was du
vergessen wolltest

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16. August 2008 6 16 /08 /August /2008 04:48
die über das überdüngte
häuserfeld der großstadt
gestülpte glocke
drückt ihre
runden kanten bei dir
in den boden

kennen deine kinder
noch backe backe kuchen?

manche genießen
die rändl besonders
manche
werfen sie weg denn
ein kuchen
ist am rand
zuerst verbrannt 

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8. August 2008 5 08 /08 /August /2008 05:04
wenn es nun
nicht normal wäre
normal zu sein
wäre
nicht normal zu sein
normal

dann wäre ich
normal
obwohl ich längst
mich abgefunden
in meinem nicht normal sein
wie du

aber
nur normale
sind normal
denn dadurch 
bestimmen sie
die anderen

ich
unnormaler
bestimme
niemanden

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19. Juli 2008 6 19 /07 /Juli /2008 04:41

im mangrovendschungel
umfängt mich
feuchtheiße grünzeit


schweißstirnig
fürchte ich vergehen


meine machetenfinger
berühren die
funkmaus


pausenbildschirm wird
produktpräsentation p

(Slov ant Gali)

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21. Juni 2008 6 21 /06 /Juni /2008 06:43

drüben auf dem tisch

warten briefe darauf

abgeschickt zu werden

 

wie sehr

zürne ich den empfängern

dass sie sie

noch immer nicht

beantwortet haben

(Slov ant Gali)

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