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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

1. März 2011 2 01 /03 /März /2011 07:32


Wenn Du keine Zeit hast
oder Geduld,
um ein Gedicht zu lesen
lies nicht den Titel
sondern den ersten
und den letzten Vers
und versuche den Raum
zwischen diesen wiederherzustellen.

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28. Februar 2011 1 28 /02 /Februar /2011 07:30

Der helle,
der helle blaue Himmel,
hell von un-hell,
un-hell von hell.

Ein Vogel
entfernt sich singend
ein Vogel
entfernt sich singend
oder nähert sich singend
also ein Punkt in doppelter Bewegung.

Wir hängen
zwischen Himmel und Erde
mit der Selle, mit dem Körper,
voll von so viel Verwunderung-Begeisterung.

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27. Februar 2011 7 27 /02 /Februar /2011 07:22


In Worten soll ich bluten
wie andere in Ergeignissen
muß ich weinen, muß ich in mich schreien
lediglich ein Flüsten
soll an deie Oberfläche dringen
nur konzentrische Kreise
die sich immer mehr entfernen
verloren gehen in der Ferne

meine Gedicht
soll nicht Geschrei sein
auf dem Dichtungsmeer
nur ein erloschener Widerhall.

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7. Januar 2011 5 07 /01 /Januar /2011 10:12

Sehsymphonie

 

In den Augen der Verzweiflung
ist alles schwarz

in den Augen der Hoffnung
ist alles rosarot

in den Augen der Erinnerung
ist alles wie damals

in den Augen des Kindes
ist alles nur Spiel

in den Augen der Jugend
ist alles Liebe

in den Augen des Alters
ist ein Vogel mit silbernem Schnabel

in den Augen des Dichters
ist das ganze Leben
eine unendliche endliche Poesie.

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6. Januar 2011 4 06 /01 /Januar /2011 20:00

 

In dieser Nacht

In dieser Nacht
wie Ebenholz
glaubst Du vielleicht ich könnte
nicht mehr
an Deine schönen Haare denken?

In dieser Nacht
mit bitterem Geschmack
glaubst Du vielleicht ich könnte
nicht mehr
an Deine rehbraunen Augen denken?

In dieser Nacht
von Amethyst
glaubst Du vielleicht ich könnte
nicht mehr
an Dein trauriges Antlitz denken?

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3. Januar 2011 1 03 /01 /Januar /2011 17:31

 

Brief aus der Ferne

Ich habe eine komische Gewohnheit:
immer hake ich ab
was ich erledigt habe
von einer riesigen Liste
habe ich vieles abgehakt
bis jetzt
obwohl ich bemerke
dass mir mit dem Vorbeigehen der Jahre
das Abhaken schwerer fällt

aber morgen, ja, morgen,
meine Liebste,
werde ich mein Leben abhaken.

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2. Januar 2011 7 02 /01 /Januar /2011 16:55

 

Bekenntnis

Von allen Künsten
ist Dichtung die billigste
und liegt auf der Hand
für den Schöpfer.
Deshalb
vermehren sich die Dichter
wie die Pilze nach dem Regen.
Man braucht
nur ein Papierblatt
(wenn möglich weiß)
und einen Bleistift
(wenn möglich gespitzt).
Von allen Künsten
ist Dichtung die billigste
und liegt auf der Hand
für den Schöpfer.
Deshalb
vermehren sich die Dichter
wie die Pilze nach dem Regen.

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1. Januar 2011 6 01 /01 /Januar /2011 13:06

 

Das Leben. Mögliche Definition

 

Eine Flut und eine Ebbe ist das Leben
eine Geburt und ein Tod
dazwischen - ein Edelreis am Anfang
danach ein prächtiger Baum
mit den Ästen im Wind gewachsen
wie zerstreute Haare
seine fruchtbaren Samen
werden Früchte tragen für andere Bäume
die zu ihrer Zeit
den Wald weiter leben lassen
und sich in der Umgebung verbreiten
wie ein Fluss, der über seine Ufer fließt.

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31. Dezember 2010 5 31 /12 /Dezember /2010 16:58

 

Vielleicht war es...

Vielleicht war es ein Lied
vielleicht war es eine Meinung
vielleicht war es eine Stimme
vielleicht war es eine Stille
vielleicht war es ein Krach
vielleicht war es ein Geschrei
vielleicht war es ein Klang
vielleicht war es ein Flaschenzug
vielleicht war es ein Gelächter
vielleicht war es ein Knarren
vielleicht war es eine Totenklage
vielleicht war es ein Seufzer
vielleicht war es eine Nachtigall
vielleicht war es eine Toteneule
vielleicht war es ein Specht
der rythmisch an mein Herz klopft.

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27. Dezember 2010 1 27 /12 /Dezember /2010 14:01

 

Zwei Dichter

Der Dichter des Morgenlandes
tippt linkisch
und schwer
mit zwei Fingern
von zehn
das Gedicht
in die Schreibmaschine
auf zwei Blätter
genau aufeinandergelegt
mit dem Indigo dazwischen.

Der Dichter des Abendlandes
rückt spielend die Buchstaben
mit acht Fingern
auf dem Bildschirm, und am Ende
nachdem er sie ausgefeilt
und zusammengesetzt hat
schaltet er den Drucker ein.

Naiv, reicht der Dichter des Morgenlandes
seinem Nächsten
auf einem Silbertablett
die eigenen Gedanken,
Gefühle und Empfindungen.

Versiert, druckt der Dichter des Abendlandes
mechanisch
mögliche Gedanken,
Gefühle und Empfindungen

welche die der anderen sein könn(t)en.

 

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26. Dezember 2010 7 26 /12 /Dezember /2010 13:22

 

Rhetorische Fragen, fast identisch

Darf
die Dichtung
in einer Welt
die sich in ihrer Selbstzerfleischung
wohl zu Grunde richtet
genau so einfach sein?

Darf
die Dichtung
in einer Welt
die sich in ihrer Selbstzerfleischung
wohl zu Grunde richtet
anders als einfach sein?

Darf
die Welt
die sich in ihrer Selbstzerfleischung
wohl zu Grunde richtet
der Dichtung
Maßstäbe setzen?

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23. Dezember 2010 4 23 /12 /Dezember /2010 19:59

 

Ich

Ich bin
ich bin der Dichter
ich bin der traurige Dichter
ich bin der traurige Dichter der dichtet
ich bin der traurige Dichter der traurig dichtet
ich bin der traurige Dichter der traurige Gedichte dichtet

in meinen Gedichten weint das ganze Poem
in meinen Gedichten weint die ganze Strophe
in meinen Gedichten weint jeder Vers
in meinen Gedichten weint jedes Wort
in meinen Gedichten weint jeder Buchstabe

ich schreibe meine Gedichte immer
schwarz auf weiss
weil ich der Dichter bin
der im Gedicht weint.

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23. Dezember 2010 4 23 /12 /Dezember /2010 13:00

 

Ich

Ich bin
ich bin der Dichter
ich bin der traurige Dichter
ich bin der traurige Dichter der dichtet
ich bin der traurige Dichter der traurig dichtet
ich bin der traurige Dichter der traurige Gedichte dichtet

in meinen Gedichten weint das ganze Poem
in meinen Gedichten weint die ganze Strophe
in meinen Gedichten weint jeder Vers
in meinen Gedichten weint jedes Wort
in meinen Gedichten weint jeder Buchstabe

ich schreibe meine Gedichte immer
schwarz auf weiss
weil ich der Dichter bin
der im Gedicht weint.

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20. Dezember 2010 1 20 /12 /Dezember /2010 08:33

 

Selbstbildnis (I)

 

Ich bin
nur ein Vogel
mit verbrannten Flügeln

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18. Dezember 2010 6 18 /12 /Dezember /2010 10:59

 

Selbstbildnis (II)

Gestützt auf eine Lilie
- bin ich nicht gefallen

an eine Flocke gehängt
-bin ich geflogen

in einem Vogel versteckt
-habe ich gesungen

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18. Dezember 2010 6 18 /12 /Dezember /2010 07:20

 

Selbstbildnis (III)

Stalaktit
in meiner eigenen Höhle
die Stille
tropft
sprechende Tränen

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17. Dezember 2010 5 17 /12 /Dezember /2010 16:21

 

Selbstbildnis (IV)

Verbrannt von Fragen,
mit geflickter Jacke und Hose,
nach außen Bettler
in Innern Prinz

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16. Dezember 2010 4 16 /12 /Dezember /2010 19:47

 

Selbstbildnis (V)

Wie die Schnecke ihre eigene Kokille
trage ich meine eigene Traurigkeit
in das Gesicht gedruckt.

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15. Dezember 2010 3 15 /12 /Dezember /2010 10:50

 

Selbstbildnis (VI)

Es ist mir eine weiße Strähne erschienen
als Zeichen, dass die Jugend vorbei ist

aber ich tröste mich mit dem Gedanken,
dass das, in jedem Fall, ein Adelstand ist..

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14. Dezember 2010 2 14 /12 /Dezember /2010 11:16

 

Statistik


Wenn jeder dritte Mensch
dieses Planeten
Gedichte schreibt
und wenn jeder zehnte
Gedichte kauft
wann komme ich an die Reihe
ein Bändchen zu verkaufen?

(möglicherweise
hätte ich
auf einem anderen Planeten
mehr Erfolg)

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8. Dezember 2010 3 08 /12 /Dezember /2010 21:30

Mikropoem mit Vögel (I)

Wenn die Traurigkeit
ein Vogel wäre
flöge sie
von mir zu Dir
wie eine Brieftaube.

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7. Dezember 2010 2 07 /12 /Dezember /2010 11:16

 

Mikropoem mit Vögeln (II)

Ununterbrochene Bestrebung Richtung Sonne
- diaphanes, glühendes Licht -

Die Vögeln weinen
wenn sie fliegen lernen.

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6. Dezember 2010 1 06 /12 /Dezember /2010 00:00

 

Mikropoem mit Vögeln (III)

Wie ein Käfig mit Vögeln
ist jeder Gedichtband:
wenn man ihn öffnet
hebt sich ein Vogel empor.

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5. Dezember 2010 7 05 /12 /Dezember /2010 11:43

 

Mikropoem mit Vögeln (IV)

Was für ein Unterschied
ist
zwischen einem Vogel und einem Gedicht?

keiner

und der eine und das andere singen
und der eine und das andere fliegen
und der eine und das andere
fliegen singend
und singen fliegend.

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4. Dezember 2010 6 04 /12 /Dezember /2010 13:33

 

Ich will
(nach Hilde Domin)

Ich suche ein weißes Blatt
so groß wie ich
ein Meter zweiundsiebzig
wo ich
Worte die brennen
Worte die wehtun
schreiben will
überzeugt davon
dass nur so
die Demokratie ins Leben gebracht wird.

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