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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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29. November 2013 5 29 /11 /November /2013 18:07

 

 

Münze zücken Wagen holen und darüber unverhohlen ärgern dass er so schlecht rollt Himmel hab ich das gewollt?

Auf der Jagd nach Salz und Kümmel endlich rein in das Getümmel mitten in den Menschenmassen die versuchen zu erhaschen jedes Schnäppchen das dort wartet in dem großen Supermarket zwischen den Regalen wandern eine Ware nach der andern prüfen ob sie wirklich frisch wieso muss nach Brot und Fisch grade ich heute lange suchen ach du Schreck ich brauch noch Kuchen morgen Nachmittag kommt Muttern und ich habe nichts zu futtern mehr in meinem kühlen Schrank hektisch lauf ich durch den Gang greife hier und greife da und die Kasse ist jetzt nah

 

stell mich an die lange Schlange stehe da schon ziemlich lange

au verflixt da fällt mir ein ich vergaß den roten Wein der in liebevollen Stunden dir mein Schatz soll köstlich munden

hetze hin zur Weinabteilung irgendwie fehlt mir die Peilung

mit der Flasche in der Rechten dann zurück zur Kasse hechten mit der Flasche in der Rechten dann zurück zur Kasse hechten logisch ich will ganz nach vorne das erweckt der Andren Zorne nun die Sachen aus dem Wagen auf das Kassenband geladen und das Ganze dann Retour zwischendurch ein Blick zur Uhr

Karte zücken Zahl eingeben noch einmal das war daneben endlich komm ich wieder raus atme auf und fahr nach Haus

 

 

 

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28. September 2013 6 28 /09 /September /2013 16:08

 

 

Setz mich hin, hier möcht ich bleiben,

legga Knäcke knackt in Scheiben. Stell mir alles fein bereit, ah, jetzt ist es wohl soweit.

Messer wetzen für das Futter, hart wie Stein, die olle Butter. Sanft den Käse fein gescheibt, Platz für Petersilie bleibt.

Nehm Salami und Tomate, Gurke oder Paprikate. Fein sieht´s aus, nun abgeschmatzt und gekrümelt - hm – verpatzt.

Hose schmutzig, ach was soll´s, sitz ja eh auf dreckig Holz. Morgen wird gewaschen dann, heut sind andere Freuden dran.

 

Fein ist so ein Abendbrot, in Natur bei Abendrot.

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27. September 2013 5 27 /09 /September /2013 16:02

 

 

Ich suche die Esel und mühe mich, doch dich interessiert das alles nicht. Ich zerre und schiebe den Berg sie hoch, du kannst den Moment nicht warten noch. Treibe die Esel vorbei an der Tanne, du bist schon beim Baden in der Wanne. Dann bring ich die Tiere in den Stall, da wartet die Milch auf den Fall bis du noch einmal ins Bade steigst, mit Eselsmilch dir die Schenkel reibst.

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26. September 2013 4 26 /09 /September /2013 15:53

 

 

Hinter einer Weide Zweige

wohnt der Hase mit dem Weibe,

fand wohl keine andre Bleibe,

kriegt schon langsam eine Scheibe,

immer nur am gleichen Leibe,

nämlich dem von seinem Weibe

rumzuschnuffeln, ist ihm Leide,

möchte lieber wieder beide,

Hasenfrau und Frau in Seide,

die behängt er mit Geschmeide.

Doch die Gattin ruft: Entscheide

dich, mein Lieber, und vermeide

außereheliches Feuer.

Sei in Zukunft wieder treuer,

sonst, mein Hase, wird es teuer ...

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12. Juli 2013 5 12 /07 /Juli /2013 17:44

 

Ich sitz’ am Deich auf einer Bank

schau übers Watt - und werde krank.

Denn außer Tümpeln, Schlamm und Schlick

erfreut hier wenig meinen Blick.


Die Alten, Krummen, Lahmen, Siechen,

die ächzend hier am Deich ‘rumkriechen,

die blöden Kühe, die hier weiden

- sie alle würde gern' ich meiden.


Doch gilt nach ärztlichem Befund

des Wattes Mief als sehr gesund.

So füg’ ich mich ins Schicksal 'drein,

schließe die Augen, atme ein.


Ich träume dann von einem Strand

mit braunen Schönen, weißem Sand

und lauer Nacht am Meeresgrund,

auch wenn das alles nicht gesund.


Drum, wer das Wattenmeer erlebt,

der nur noch in den Süden strebt.

Er kommt erst dann ans Watt zurück

wenn Gicht gebeugt ihm das Genick.

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12. Juli 2013 5 12 /07 /Juli /2013 14:53

 

An des Rheines hellem Strand

saß eine Frau am Straßenrand,

kämmt inbrünstig das gülden Haar.

das ursprünglich nicht gülden war.

 

Die Frau saß häufig hier im Sand,

landauf, landab dafür bekannt,

dass sie zu Männern huldreich war

- vorausgesetzt, die zahlten bar.

 

Nur die vom Amt waren dagegen

und schickten öfters ihr deswegen

den Büttel, um sie zu vertreiben.

Den küßt' sie auch - da ließ er's bleiben.

 

Drum sitzt sie heute noch am Damm

und kämmt ihr Haar mit güldnem Kamm.

Mann weiter sie dort täglich findet

bis ihr der Tod den Kamm entwindet.

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11. Juli 2013 4 11 /07 /Juli /2013 14:40

 

Der Walhai auf dem Kirchendach,

der singt, trompetet und macht Krach.

Die Menschen hören, kommen, gaffen,

wähnen die meisten doch den Pfaffen

als Ursache von dem Radau.

Doch macht das Wort von oben schlau.

So steh'n sie nunmehr hier zuhauf

und glotzen auf das Dach hinauf.

Walhai ruft Leut' jetzt namentlich

und die - verständlich - wundern sich,

wenn laut vom Dach wird ausposaunt

was sonsten heimlich nur geraunt.

Der Pfarre hört mit roten Ohren,

dass in der Hölle er werd' schmoren,

weil er mit jener und mit dieser,

die Eh' gebrochen und ein mieser

Kerl sei , der oft sündert,

zudem noch Klingelbeutel plündert.

Vom Bürgermeister wird erzählt,

dass er, obschon bereits vermählt,

annehmend, dass es keiner seh',

der Schulrätin ins Dekolteé

und auch an andre Stellen greife,

was, wer die zwar sexy, aber reife,

Dame kennt, gern selber wollte,

der Schultes jedoch lassen sollte.


Vom alten Rektor weiß der Wal,

dass Notengebung je nach Fall,

flexibel sein kann und variabel,

gesetzt, die Eltern sind spendabel.


Der Walhai plaudert munter weiter,

dass auch der Volksbank neuer Leiter,

obwohl aus altem deutschen Adel,

mitnichten ohne Fehl und Tadel,

denn er verzock' der Bank Moneten

und seiner Sparer Geld ist flöten.

Sein Glück, dass noch nicht wissen die,

dass ihr Erspartes längst perdu!


Nur gut, dass bald die Polizei

beendete das Walgeschrei,

denn angesichts der Ordnungsmacht

hat Walhai sich vom Dach gemacht.

Doch hört im Wegflug man ihn bellen,

er werd' noch weit're Spießgesellen

und ihre Taten offenbaren

bei seiner Rückkehr in drei Jahren...

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2. Januar 2013 3 02 /01 /Januar /2013 13:51




HÖREN

Deine Stimme, deine Worte

Im Hintergrund Lieblingsmusik

Stimmung durch Geräusch an jedem Orte

Ob ich tanze, sitz´ oder lieg´

VERGESSE LEID UND SCHMERZ



SEHEN

Bilder in Sekundenschnelle

Eindrücke und Schönheit

Ich seh´ nicht nur das Reelle

Vielmehr den mystischen Verlauf der Zeit

ZWISCHEN DEN AUGEN DAS ZWEITE HERZ



FÜHLEN

Zarte Berührung, ein Baby tastet

Bei uns ist das schon unbewusst

Oft ausgeschaltet, überhastet

Man verliert die Lust

EIN ANDRER HAT DICH ANGESCHWÄRZT



RIECHEN

Der Duft der Bäume, Meere und Wesen

Welch unbeschreiblich Glück

Man muss die Erde richtig lesen

Gebt uns das Näschen zurück

SONST HABEN WIR` S UNS MIT DER WELT VERSCHERZT



SCHMECKEN

Essen und Trinken müssen wir

Nicht immer ein Genuss

Doch bei uns, in Deutschland, hier

Ist Nahrung im Überfluss

DESWEGEN MACHST DU NOCH TERZ?



LIEBE

Sinneswandel, macht Euch nichts vor

Die Menschheit war immer schlecht

Nun singt er, der ganze Chor

Wann wird die Welt gerecht?

DIE LIEBE, SECHSTER SINN IST DAS HERZ

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1. Dezember 2012 6 01 /12 /Dezember /2012 08:32



Der Kleine Mann hofft jedes Jahr
dass das Neue besser wird als das Alte war.
Die Ausbeuter streben weltweit nach Macht
und die große Gier nach Reichtum nun entfacht.

Was macht der Kleine Mann da gegen
Er lässt sich tagtäglich mit Lügen belegen.
Hat er das erst begriffen, dann wird ihm klar
So wird es niemals ein gutes Jahr.

Macht Euch Gedanken und seid bereit
gemeinsam zu kämpfen für eine bessere friedliche Zeit!

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15. Oktober 2011 6 15 /10 /Oktober /2011 17:35

Thorben tobt wegen Toni

Manne meuchelt die Moni

Lukas leckt Cannelloni

Fritz verfolgt Franzens Vroni

Banker bangen um Boni -

 

so was sah die Sonne so nie

 

 

aS 09/11/2011

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24. August 2011 3 24 /08 /August /2011 12:35

In Unruh kann ich Ruhe finden,

im Lärm der Zeit die Stille hören,

in Wut die Liebe in mir spüren,

im Zweifel auf den Glauben schwören.

 

In Ungeduld die Zeit verlängern,

sodass Geduld mich weiser macht,

im Herzen auf mich selber hören,

macht meine Grobheit weich und sacht.

 

Aus Feigheit wachsen Bärenstärken,

die mutig Ängste ausradieren

und mit dem Lachen meiner Seele

die Traurigkeit eliminieren.

 

Den Pfad bewusst entlang zu schreiten

mit meinem Licht, das weisend ist,

den Horizont ganz auszuweiten…

in meiner Mitte, da steh ich!

 

 

(Live zu erleben ist die Autorin im Cafe am Turm am 14.10., 19.00 Uhr in Königs Wusterhausen, Funkerberg 3)

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23. August 2011 2 23 /08 /August /2011 12:45

 


Wir glaubten anderen mehr

uns weniger.

Wir hörten auf falsche Propheten

und erfüllten gedankenlos ihre Wünsche.

Wir sahen die Fehler

und akzeptierten sie nicht.

Wir fühlten das Wahre

und wählten das Falsche.

Wir sehnten uns nach Liebe

und verteilten Kälte.

Wir schimpften über Andere

und handelten selber nie.

Wir wollten leben,

aber schufen die eigene Vernichtung.

Die Natur wurde verehrt,

doch leider zerstört.

Wir wollten unsere Ruhe,

jetzt hassen wir die Totenstille.

 

 

(Live zu erleben ist die Autorin im Cafe am Turm am 14.10., 19.00 Uhr in Königs Wusterhausen, Funkerberg 3)

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23. August 2011 2 23 /08 /August /2011 12:42

Meine Fehler durch den Scharfsinn deines Geistes zu betrachten,

öffnet meinem Irrtum die Einsicht.

Meine Wut durch die Worte deines Mundes zu hören,

wandelt meinen Trotz in Nachsicht.

Meine Angst in deinen traurigen Augen zu sehen,

verändert meine Feigheit in Stärke.

Meine Verständnislosigkeit durch die Verschlossenheit deiner Seele zu fühlen,

verzaubert meine Selbstsucht in Rücksicht.

Meine Ignoranz durch die Kälte deiner Gefühle zu spüren,

lässt meine Gleichgültigkeit zu Mitgefühl werden.

Mich in dir wieder zu erkennen,

macht mich liebend!

 

 

(Live zu erleben ist die Autorin im Cafe am Turm am 14.10., 19.00 Uhr in Königs Wusterhausen, Funkerberg 3)

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22. August 2011 1 22 /08 /August /2011 12:49

 

Ganz wölfisch link im weißen Kleid

stellt er mit Volksverbundenheit

sein Schaffen und sein Heldentum

ins Sonnenlicht den eignen Ruhm.

Er spricht der netten Worte viel

nur mit dem heiß begehrtem Ziel

sein treues Wesen zu betonen,

um sich mit Reichtum zu belohnen.

Die Dummheit hat’s ihm abgekauft,

die Schafe sind ihm anvertraut.

Sie blöken nach, was er beschließt,

auch wenn er dafür Blut vergießt.

Als Lamm hat er sich präsentiert,

doch hat er Wünsche ignoriert

und sieht belustigt und in Ruh

der Schäfchenmassenschlachtung zu.

Die schreien laut in Angst und Pein

Du musst doch unser Retter sein!“

Das bin ich doch!“ lacht schallend er

und zielt bewusst mit dem Gewehr

auf fette, nette, runde Schäfchen.

Nach gutem Essen folgt ein Schläfchen.

Und wenn er aufwacht wäscht er schnell

sein blutbeschmiertes Schafswollfell,

das trocknend in der Sonne hängt

und weinend an den Schafsgott denkt.

 

 

(Live zu erleben ist die Autorin im Cafe am Turm am 14.10., 19.00 Uhr in Königs Wusterhausen, Funkerberg 3)

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17. Oktober 2010 7 17 /10 /Oktober /2010 19:33

 

Die Falten der Zeit

In dieser müden Nacht
zählst Du die Falten der Zeit
wie Sisyphos wieder von vorn
ohne zu sehen wie sinnlos dein Tun ist

die alte Zauberin, die Zeit
mit alle Schmiermittel geschmiert
ist wie ein Fluß der immer fließt
und wir sind die unerfahrenen Kahnfahrer
die früher oder später kentern.

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24. September 2010 5 24 /09 /September /2010 13:10

 

seltsame begegnung

welke gestalten wanken
entgegen mir durch eis und schnee
die windigen körper umranken
lohender fackeln flammensee

was weiss die kälte schon,
wisst ihr schwankenden zu berichten?
weht ein hauch von hohn
nicht her durch’s schneegeflock gedichte?

euer lasches wehen kaltet
stirne, hände, wangen mir
fratzen seid ihr, bös entstaltet
ein eisig pack von Raubgetier

doch: blosse schemen sind es
ziehen weiter, still vorbei
und spuren ihres feuerwindes
verweisen in die Wüstenei

 

 

 

Stefan Mathys
powerofpoetry.wordpress.com

 

 

 

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6. April 2010 2 06 /04 /April /2010 20:07

 

 

Der moderne Mensch
.
Wir nennen uns Geschöpfe Gottes,
sehen uns selbst als Schöpfungs-Krönung,
benehmen uns wies allerletzte
und verpassen uns gern selbst ne Dröhnung,
von Eitelkeit, Gier und selbstverliebter Arroganz,
ja wir sehen unser Leben,
als einen großen Showlauf-Tanz.
-
Wir verherrlichen unsre eignen Werke,
finden sie oft fast so schön,
wie die uns gegebnen Körper,
mit deren Anblick wir uns gern verwöhn'.
Wir hecheln Idealen hinterher,
die aus Profit entstanden,
und schauen staunend dabei zu,
wie dann die großen Wale stranden.
-
Wir sind überzeugter von uns Selbst,
als Gott es jemals war,
denn als er uns erschuf,
war es nicht Perfektion die er gebar,
wir waren vielmehr der Versuch
einer herrlichen Symbiose,
doch dieser göttliche Versuch,
ging wohl mächtig in die Hose.
-
Ich glaube fest, wir sind geschaffen,
aus nur dem einen Grund,
um auf Gotteswerke aufzupassen,
bis hin zur letzten Stund.
Aber, anstatt auf diese Acht zu geben,
fällt uns nichts bess’res ein,
als die Schöpfung in die Hand zu nehmen,
um selbst wie Gott zu sein.
-
Weil uns der Gedanke nicht gefällt,
dass Gott uns nicht mehr leiden kann,
wird der Glaube gern zurückgestellt,
Selbstzweifel lassen wir nicht ran.
Was uns nicht gefällt, das gibt es nicht,
und Gott, der stört uns sehr,
er gab uns Verantwortung und wahre Pflicht,
und Pflichtbewusstsein fällt uns schwer.
-
Alle die noch in Eintracht leben,
mit dem was man uns gab,
wissen mit uns kann man nicht reden,
weil uns nichts zu heilen vermag.
-
Wer heut noch glaubt,
der ist schon fast,
ein aussterbendes Wesen,
Gottes beraubt,
Moral verprasst,
tilgen uns unsre Spesen.

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29. März 2010 1 29 /03 /März /2010 17:51

 

 

Platon hat’s wohl kommen sehn…

Rotzlöffelrausposauner aufgepasst,
jetzt sag ich euch mal endlich das,
was alle, euch schon immer sagen wollten,
und das so ungeschminkt wie sie es sollten!
-
Ihr seid verbale Schmierfinken,
haltet euch dabei für schlau,
bringt schreiend Meinungen an die hinken,
und das mit Dudenlotto-Wörterklau.

Wer andere dumm plakatiert,
ist selber nicht viel besser,

- drum werde ich es auch mit euch nicht tun -

doch - Werteschlächter - aufgepasst,
- und dann doch lieber nicht marschiert -
denn dem Amokläufer mit dem Messer,

- möge auch er in Frieden ruhen –

habt genau ihr die Welt verhasst gemacht,
so wie es euch grad auch passiert…

Es gibt keinen wirklichen guten Grund,
um andere spottend zu verschmähen,
im Ganzen, ist es geistig ungesund,
nicht wenigstens, aus der Höhle hinaus zu spähen…

Darum hoffe ich inbrünstig für euch,
und überhaupt für alle Hasser,
dass ihr noch merkt, dass ihr die Welt verseucht,
wie Leichen das Brunnenwasser
!

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29. März 2010 1 29 /03 /März /2010 14:00

 

 

249.

 

 

 

Lippen locken die lust

in die leiber

zungen schlecken die gier

in die weiber


gierige tiere und

tierige giere

tauschen im lebensrausch

körper und seele aus


leben im hochkonzentrat

wie es einst rasputin tat

kann erfüllung auch sein


asketische kontemplation

reinste imagination

das ist dein gotteslohn —



armer priester im zölibat

 

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5. Februar 2010 5 05 /02 /Februar /2010 12:18
 


Halte meine Hand

Halte meine Hand
Wir springen in den Fluss der Zeit
Wir sehen lange kein Land
Aber wir sind dazu bereit.

Und du öffnest deine Augen,
kannst es kaum glauben.
Du siehst der Bahn noch hinterher
Aber direkt vor dir liegt das Meer.





 

wo man mehr von uns findet also www.lyrik-modern.de und joa das wärs dann schon =)

Kunst mit Ecken und Kanten, nicht perfekt aber eigentlich ganz in Ordnung =)

 

Flo&Liza

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5. Februar 2010 5 05 /02 /Februar /2010 12:15
 

Besuch

Ich komm fast jeden Tag,
Ich leg jedes Mal frische Blumen auf dein Grab.
Und von der Bank gegenüber
Schau ich ein paar Minuten zu dir herüber.

"At least we'll meet in heaven" Denk ich mir,
Trotzdem wünscht ich du wärst hier.
Nicht so weit weg von meinem Leben
Ich wünscht ich könnt dir meines geben.


Ich vermiss den Helden der meine Sandburg beschützt
Bevor sie in das große blaue Meer hineinstürzt.
Jetzt sitze ich alleine am Strand.
Und alles was von ihr blieb ist der Matsch in meiner Hand.

Wenn ich dann geh schliesse ich das Tor
Ich spul die Zeit in meinem Kopf ein kleines Stück vor.
Nur um sie dann zurückzudreh'n.
Nur um dich endlich wieder zu seh’n.


 

wo man mehr von uns findet also www.lyrik-modern.de und joa das wärs dann schon =)

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13. Januar 2010 3 13 /01 /Januar /2010 06:50
Schnee


Die Erde öffnet sich
Ein Heer von Soldaten stampft heraus
Sie marschieren im Gleichschritt
Immer weiter gerade aus
Die schneebedeckte Erde, bebt unter
Ihrem Stiefelschlag
Wo einst Häuser standen, ruhen sich
Jetzt Granaten aus
Der Schnee färbt sich rot vom Blut
Alles schweigt
Ist etwa Frieden?
Die Erde schließt sich wieder
Es war einmal
Alles ist vorüber
War alles nur ein Traum?
Leise fällt der Schnee auf die Erde
Hernieder
Aus weiter Ferne erklingen
Weihnachtslieder

Copyright Susanne Ulrike Maria Albrecht
http://engel0311.jimdo.com/
http://www.blogigo.de/ENGEL0311

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13. Januar 2010 3 13 /01 /Januar /2010 06:49
 


Weiße Hochzeit


Die Nachrichten bringen
Den neuesten Stand
Zur Geiselnahme
Gefährlich große Buchstaben
Berichten in der Zeitung
Von einer bevorstehenden
Lebenslangen Haft
He, kleine Schwester
Was hast du getan?
Tag und Nacht
Im Fernseher
Bedrohung pur
Am Rande der Dunkelheit
Abgründe tun sich auf
Beängstigende Gratwanderung
Zwischen
Strafvollzugsanstalt
Und Tod
Unverfälschte Hingabe
Stillschweigen
Tagtägliche Sensation
Zwangsweise auf der Flucht
Die Welt schaut hoch
Zu meinem Fenster


Susanne Ulrike Maria Albrecht
Copyright Diskurs Verlag
Neuerscheinung:
Susanne Ulrike Maria Albrecht
Weiße Hochzeit
Lyrikband,
illustriert
Diskurs Verlag
ISBN: 978-3-9812590-7-0
EURO 7,00
ET FEBRUAR 2010


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4. Januar 2010 1 04 /01 /Januar /2010 14:40
 

  • weiß statt grau

    .

    Erderwärmung ist das Thema,

    worüber alle sprechen

    wenn ich noch einmal Klima höre,

    muss ich glaub ich brechen.

    -

    In Wahrheit wird es wohl nur kälter,

    auf unsrer bunten Erde.

    Die Sonne scheint in Zukunft dunkler.

    Doch das hört keiner gerne

    -

    Am liebsten wär mir Mittelmeer,

    und nicht ein Grönland zwei.

    Doch mit Sommer-Sonne-Sonnenschein,

    ist es wohl bald vorbei.

    -

    So wie ich hörte spricht man jetzt,

    und das nach dem Erwärmungsterz,

    schon von `ner Eiszeit in Europa,

    und meint es keinesfalls als Scherz.

    -

    Eigentlich wollt ich grade zurück

    in meine Heimat ziehen,

    ich hörte dort gäb es bald Strand,

    und aus Holland müsst man fliehen.

    -

    So wie es ausschaut war’s wohl nix

    Mit Tropendeutschlandcocktailbar

    Jetzt wird’s nur kälter als bisher

    Und weiß – statt grau wie’s vorher war.




    von Carl Knüpfer

    mehr davon auf: http://schnabltir.wordpress.com

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1. Januar 2010 5 01 /01 /Januar /2010 13:23
Flugangst

.

Wenn ich in ein Flugzeug steige,

bezwing ich meine Angst,

es ist Vernunft, mit der ich meiner Panik zeige,

hier hat sie ausgetanzt.

Ich klemme mich zwischen zwei Reihen,

von mordsmäßig engen Sitzen,

prompt kann sich die Angst befreien

und ich fange an zu schwitzen,

ich erwische mich beim Blick durchs Fenster,

such nach Rissen im Getriebe,

stelle mir vor, dort spielen Gespenster,

mit meinem Lebenszeit Sand und einem Siebe!

-

Dann plötzlich starten die Turbinen,

das Flugzeug startet durch zum Flug,

ich geb mein Leben ab an die Maschinen,

und spüre einen sanften Zug,

nur einen Hauch von Eiseskälte, der schnell an mir vorüberzieht,

mich nur leicht antippt, aus Versehen

als ob mir der Tod schon mal ein Zeichen gibt,

und kann es auf einmal nicht verstehen,

dass ich mich wieder in so einen Vogel wagte,

völlig unüberlegt und dumm,

und vor dem Flug gar kaum verzagte,

nach dem Motto: Du kommst da drinnen schon nicht um!

-

So langsam wird es langsam besser,

das Flugzeug schwebt durch eisge die Höhen,

doch kommt kaum das tot gekochte Kochvergehen,

schwenkt schon der Tod wieder das Messer,

das Flugzeug packen turbulente Böhen!

-

In Gedanken kann ich mich brennen sehen,

schon übermannt mich meine Panik wieder,

Schweißtropfen brechen plätschernd aus,

ich schließ die Augen, trällere Lieder,

doch dann will das tot gekochte raus

und schon ist’s mit der Fassung aus,

schnell greife ich vor mich an den Sitz,

wo ich Rettung vermute,

taste bebend, zitternd wie der Blitz,

links nach Tüte, rechts nach Schnute!

-

Kaum ist es gelungen, das Verbrechen,

landen wir auch schon,

langsam kann ich nun wieder sprechen,

doch hör ich selbst noch keinen Ton,

denn in Gedanken sehe ich,

bereits des Urlaubs nahes Ende,

der Rückflug wartet schon auf mich

und meine feucht geschwitzten Hände……



von Carl Knüpfer

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