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  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100,
Prosa: "Planet der Pondos" (Rom
  • Lyrik-Veröffentlichungen "worträume" allein, "Mit Blindenhund durchs Liebesland" zusammen mit Ricardo Riedlinger und Volker Brauer und als einer von 10 Autoren aus Israel, Österreich und Deutschland: 10 X 10 = 100, Prosa: "Planet der Pondos" (Rom

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Lesungen

26. September 2015 6 26 /09 /September /2015 07:31

Scheidungswolken

-

Regentropfen bleiben

ungemalt

.

Ätzender Niederschlag

Retten könnten mich

Tropfen klaren Wassers

.

wasch dich

du bist so dreckig

.

Ich drehe mich weg

weine Salzwadis

in Krustenhaut

.

Wellen deines

Süßwasserwortsees vor Augen

verdurste ich

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7. September 2015 1 07 /09 /September /2015 07:54

Sie kommt!

.

Die Bewohner

zweier Städte

träumen

zur selben Zeit

von einer großen Wolke

die sich am Himmel

ausbreitet.

.

Der eine

schießt von seinem Lager hoch

versammelt seine Familie

samt den zwei Notbündeln

auf dem Boot zur Flucht

Es geht wieder los

.

Der andere

schießt von seinem Lager hoch

schaut hoffend zum Horizont

wieder nichts

und legt sich still

zu seiner Familie

Die beiden Städte

sind weit

noch so weit.

Vielleicht

flüchten ihre Bewohner

ja nicht und sterben

höchsten dort

wo aus dem Meer

unsichtbar die Bienenmänneraugen lauern

sie abzufangen

damit sie daheim

euren Reichtumstod sterben.

.

Schlaft nur!

Die Wolke kommt

nicht.

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5. September 2015 6 05 /09 /September /2015 16:46

Übermut

,

Die Mutter Erde, feucht

sprach zu des Dunstes Kindern

Ihr habt von Icarus gelesen

was ihm geschah

als er zu hoch gewesen

Merkt, so ergeht es letztlich allen

die höher steigen

werden tiefer fallen.

.

Des Dunstes Nachwuchs

konnt darob nur lachen

Die Alte quatscht -

wir werdens besser machen

Der Icarus, der flog allein

wir aber wolln zusammen sein

Die dumme Sonne

werden wir verdecken

Welch Spaß

ihr Zungen rauszustrecken

Doch wie entsetzt´s die dunstigen Gefährten

als sie, der Sonne näher, das entbehrten

was sie zum Steigen vorher animierte:

die Wärme war´s, die sie ja erst verführte.

.

Entschlossen wollten sie sich ballen,

doch sind sie kondensiert herab gefallen

Die Mutter Erde sang feucht-frohe Lieder

Ach, Kinder, endlich habe ich euch wieder!

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3. September 2015 4 03 /09 /September /2015 10:11

Wolke 39

.

Ne Wolke dacht´ voll Übermut,

Man fänd sie unbeschreiblich gut,

Schöb sie sich vor die Sonne,

Wär sie der Menschen Wonne.

Gesagt, getan, zur Sommernacht

Hätt Regen sie so gern gebracht

Verdeckt` sie Abendröte

Glaubt, dass sie Bessres böte.

Was ihr bekommt von oben,

Ist meins, mich dürft ihr loben.

Doch nächtlich in der Dunkelheit

Macht sie sich sehr vergeblich breit

Möcht alle Menschen strafen,

Die nicht loben, sondern schlafen.

Vertrieben dann vom Morgenrot

Grollt sie, es wär das Leben tot.

Wenn sie sich nicht ergösse,

Kein zartes Pflänzchen sprösse.

Nur auf des Urlaubs Pfaden

Will Mensch meist Sonnenbaden.

Manch Pflanze grünt dagegen schlecht

Der wär der Wolke Regen Recht,

Die nun den Hut genommen

Als Tränke nicht gekommen.

Ach, Wolke, hättest du gemieden,

Nur die, die nicht zufrieden,

Du hättest die gefunden,

Die dich gewollt für Stunden.

Zum Glück ist es im Leben Brauch:

Wo Wolke ist, kommt Sonne auch.

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30. August 2015 7 30 /08 /August /2015 12:37

Wolke 39 (x)

Ne Wolke dacht´ voll Übermut,

Man fänd sie unbeschreiblich gut,

Schöb sie sich vor die Sonne,

Wär sie der Menschen Wonne.

Gesagt, getan, zur Sommernacht

Hätt Regen sie so gern gebracht

Verdeckt` sie Abendröte

Glaubt, dass sie Bessres böte.

Was ihr bekommt von oben,

Ist meins, mich dürft ihr loben.

Doch nächtlich in der Dunkelheit

Macht sie sich sehr vergeblich breit

Möcht alle Menschen strafen,

Die nicht loben, sondern schlafen.

Vertrieben dann vom Morgenrot

Grollt sie, es wär das Leben tot.

Wenn sie sich nicht ergösse,

Kein zartes Pflänzchen sprösse.

Nur auf des Urlaubs Pfaden

Will Mensch meist Sonnenbaden.

Manch Pflanze grünt dagegen schlecht

Der wär der Wolke Regen Recht,

Die nun den Hut genommen

Als Tränke nicht gekommen.

Ach, Wolke, hättest du gemieden,

Nur die, die nicht zufrieden,

Dann hattest du gefunden,

Der dich gewollt für Stunden.

Zum Glück ist es im Leben Brauch:

Wo Wolke ist, kommt Sonne auch.

(x) Meine Tochter wird es verstehen ... ist zumindest eine ...)

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29. Juni 2014 7 29 /06 /Juni /2014 12:02

 

Ich herrsche längst im Reich des Worts,

sagt ein Gedichteleve,

und treibet es wer andernorts

nenn ich ihn Klenereve.

 

Dies Wort erschuf ich grad

auf meinem hohen Turme.

Wie ist die Welt mir klein und fad,

in geistentleertem Sturme.

 

Und find ich auf der ganzen Welt

wen, der mein Wort versteht,

dann sei dem tumben Rest bestellt:

Da seht ihr, dass es geht!

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12. Januar 2014 7 12 /01 /Januar /2014 07:41

 

Als ich von meiner Reise

heimkehrte

und mein Blick verharrte

auf dem Bücherregal,

sprang mich

ein Satz der Bibel an:

„Denn Staub bist du,

und zum Staub

wirst du zurückkehren ...“

Ich aber

griff zum Wedel

und fühlte mich

einzigartig

 

in meinem Universum.

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25. März 2012 7 25 /03 /März /2012 20:25

 

Sonnenaufgang

 

Wann geben Wolken

den Himmel frei?

Wann wiegt der Wind

warm mich wach?

 

Wann kann ich glauben

du gehst nicht mehr?

Kitzle mich, Kind,

bis ich lach!

 

Über den Wolken

tobst die Sonne sich aus.

Darunter ist Sehnsucht

und Lieder sind Krach.

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7. März 2012 3 07 /03 /März /2012 10:19

 

Wolke 4

 

Ne Wolke dacht´ voll Übermut,

man fänd sie unbeschreiblich gut,

Würd´ sie sich vor die Sonne schieben,

müsst Mensch an deren Statt sie lieben.

 

Gesagt, getan, am Sommerabend

Als Regen hätt erfrischt so labend

Verdeckt` die Wolke s Abendrot

Und rief, nun ist die Sonne tot.

 

Was ihr bekommt ab jetzt von oben,

das stammt von mir, mich dürft ihr loben.

 

Doch nächtlich in der Dunkelheit

macht sie sich sehr vergeblich breit

am Himmel, möcht die Menschen strafen,

Die sie nicht loben, sondern schlafen.

 

Beleidigt durch des Morgens Röte

Grollt sie, sie wär´s, die Leben böte.

Will keiner sie als Retter sehen,

muss sie woanders wolken gehen.

 

Wer sich den Urlaub eingeladen,

kann darum nun in Sonne baden.

Manch Pflanze grünt dagegen schlecht

Der wär der Wolke Regen Recht,

die nun pikiert den Hut genommen

als Tränke, zwischendurch gekommen.

 

 

Ach, Wolke, hättest du gemieden,

die, die mit dir grad nicht zufrieden,

dann hattest du auch wen gefunden,

der dich gewollt für schöne Stunden.

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17. Februar 2011 4 17 /02 /Februar /2011 15:26

 

 

Die Mutter Erde, feucht

sprach zu des Dunstes Kindern

Ihr habt von Icarus gelesen

was ihm geschah

als er zu hoch gewesen

Merkt, so ergeht es letztlich allen

die höher steigen

werden tiefer fallen.

 

Des Dunstes Nachwuchs

konnt darob nur lachen

Die Alte quatscht -

wir werdens besser machen

Der Icarus, der flog allein

wir aber wolln zusammen sein

Die dumme Sonne

werden wir verdecken

Welch Spaß

ihr Zungen rauszustrecken

 

Doch wie entsetzt´s die dunstigen Gefährten

als sie, der Sonne näher, das entbehrten

was sie zum Steigen vorher animierte:

die Wärme war´s, die sie ja erst verführte.

 

Entschlossen wollten sie sich ballen,

doch sind sie kondensiert herab gefallen

Die Mutter Erde sang feucht-frohe Lieder

Ach, Kinder, endlich habe ich euch wieder!

 

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17. Februar 2011 4 17 /02 /Februar /2011 12:05

 

Die Bewohner

zweier Städte

träumen

zur selben Zeit

von einer großen Wolke

die sich am Himmel

ausbreitet.

 

Der eine

schießt von seinem Lager hoch

versammelt seine Familie

samt den zwei Notbündeln

auf dem Boot zur Flucht 

Es geht wieder los

 

Der andere

schießt von seinem Lager hoch

schaut hoffend zum Horizont

wieder nichts

und legt sich still

zu seiner Familie

 

Die beiden Städte

sind weit

noch so weit

Schlaft nur!

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20. Januar 2011 4 20 /01 /Januar /2011 16:16

                                    baum.JPG

Vom Wind

gehetzt

bleibst du

keinem Stück

meiner Haut treu

und kommst doch

immer wieder

 

Welch Wunder

du

benetzt

mich 

gerade dort

wo ich schon

rissig geworden

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19. Januar 2011 3 19 /01 /Januar /2011 13:21

 

 

Als Kind voller Vertrauen

schaute ich

den Wolken beim Spielen zu

Nicht Schäfchen allein

vom leisen Wind gehütet, gejagt

auch schwebende Schwanenfedern

schwanden dahin

 

Manchmal erschauderte ich

Sah da nicht

das Auge des Allwissenden

die Dummheiten

die zu tun mir

die Reue danach

kein Hindernis war?

 

Der Mann in mir

blickt heute

nicht mehr hinauf



  Der Dichter in mir

sucht in der weißen Wolken Formen

verlorene Schafe und Schwäne

 

Das Kind in mir ruft:

Schau doch!

 

Es sieht nicht die Satelliten

doch die

sehen immer zu.



 

 

 

 

 

 

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12. Januar 2011 3 12 /01 /Januar /2011 17:12

Wetterfreuden

 

Mir malt
gefrorener Dampf

Bilder
in den Himmel.


Manchen
sind es Wolken

für Fruchtbarkeit

manchen

das Ende

der Warmzeit.

 

Was soll´s
Noch scheint uns

 die Sonne.

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7. Januar 2011 5 07 /01 /Januar /2011 17:04

Wolken über Istrien


Wolkenberge
schneeweiß vor strahlend blauem Himmel
Sahneeis
Himbeersirup darüber gießen
einen langen Löffel hineintauchen
und sich ganz dem Genuss hingeben
sinnliche Träumerei

 

Wolkenberge
schneeweiß vor strahlend blauem Himmel
Dornröschenschloss
mit einem goldenen Schlüssel das Tor öffnen
die geheimnisvollen Pfade erkunden
und von den Türmen in die unendliche Ferne blicken
märchenhafte Träumerei


Wolkenberge
schneeweiß vor strahlend blauem Himmel
Watteparadies
sich hineinfallen lassen
einkuscheln in Wohlbefinden
und sich schwerelos dem Wind hingeben
schwebende Träumerei


Wolkenberge
fahlgelb vor bleigrauem Himmel
Bedrohung
vor den ersten grellen Blitzen fliehen
beim Donner zusammenzucken
und sich vor dem Regen in Sicherheit bringen
verdammte Träumerei
zu spät
Mist...

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7. Januar 2011 5 07 /01 /Januar /2011 17:02

Wolke sieben


Es trafen sich, ich glaub, in Mainz,
die Wolken Nummer drei und eins.
Da sprach die eins zur drei: Heut Nacht,
da ball' ich mich mit Wolke acht
zur kräftigen Gewitterfront
am Horizont
Du kannst uns unterstützen.
mit Donner und mit Blitzen.

Das hörte Wolke Nummer Zehn,
so quasi im Vorüberwehn,
und rief: In eurer Mitte
wär' ich so gern die dritte!
Bitte!

Sie war in Rechnen immer schwach .
Jetzt wurde Wolke fünfzehn wach
und schloss sich an mit Nummer vier.
Die flog gleich links, nein rechts von ihr.

So zogen nun zu später Stund'
sechs dunkle Wolken im Verbund
zum Zwecke der Schlechtwetterfront
gen Horizont.

Nur Wolke sieben, groß und mächtig,
flog bedächtig
hinterdrein
und sprach ganz fein:
Ich darf in meinem Wolkenleben
rosa durch die Gegend schweben,
weil Verliebte auf mir sitzen!
Muss nicht regnen und nicht blitzen,
denn sonst ist es ja vorbei
mit der rosa Träumerei.

Während sie so sinnend glitt,
da glitt sie mit den andren mit.
Und plötzlich war sie, volle Breite,
mittendrin - 'ne schöne Pleite!


So geschieht's seit jenen Zeiten,
dass Verliebte, die nie streiten,
Händchen halten, Küsschen geben
und auf Wolke sieben schweben,
wenn am Ehehimmel plötzlich
unerwartet, wie entsetzlich,
sich mal dunkle Schatten ballen,
kräftig aneinanderprallen
und mit Blitzen und mit Knallen
sich entladen, Donner hallen .

. dann aus allen Wolken fallen.

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4. Januar 2011 2 04 /01 /Januar /2011 12:06

 

Wolke 7

 

Ich wollte einst auf Wolke 7 schweben

in hohem Glück bar jedes Schmerzes leben

Ich wollt mit dir die leichte Liebe loben

total entrückt, orgastisch abgehoben

 

Die Wolke unter mir war watteweich

und mein Gesäß erkundete sogleich

auf diesem Grunde Halt zu finden

ich wollt die Watte hautnah um mich winden

 

Doch wahre Wolken sind sehr kühl und nass

die Haut wurd mir vor Schrecken blass

In dem von mir erweckten Regen

fiel ich der Erde Kruste plump entgegen.

 

Und wenn ich nun auf diesem Steinfeld stehe

und jene Wolke oben sehe

dann möcht ich lieber unten bleiben

als nachgefühlig mir den Steiß zu reiben

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25. Dezember 2010 6 25 /12 /Dezember /2010 08:24

 wolke
öffne dich
segne die krume
die dürstende
unter dir
sie wird sprießen
leben gebären
und
deiner in dankbarkeit
gedenkend
wolken

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11. Dezember 2010 6 11 /12 /Dezember /2010 17:42

 

Kein Wolkenlied

 

Aus meinen Mundwinkeln

laufen ätzende Worte.

Deine Tropfen

könnten mich retten.

Rein und klar

stürzen sie  

in in ungeborene

Regenbögen   

 

Ich bin

so dreckig

und du

forderst

wasch dich

bevor mein Wasser

dich netzt

Du versprühst ja

den Sonnenregen

 

Mein Weinen zieht

salzige Wadis durch

staubverdeckte Krustenhaut

Den Strand deines

Süßwasserwortsees

vor Augen 

verdurste ich

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